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Ein Fest für die 50-jährige Kirche Sisikon

Mit einem Festgottesdienst, dem Gospelchor Uri, Apéro und einem Pfarreifest am Quai feierte Sisikon das Jubiläum «50 Jahre Kirche St. Josef». Etliche Delegationen gratulierten und lobten den Mut, den die Pfarrei vor 50 Jahren bewies.
Georg Epp
Mit einem Festgottesdienst, gestaltet durch Dekan Daniel Krieg und Pfarrer Notker Bärtsch (von links), und dem Gospelchor Uri startete das Jubiläumsfest «50 Jahre Kirche St. Josef». (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
Impressionen vom Apéro. (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
Impressionen vom Apéro. (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
Der Gospelchor sang ein eindrückliches «O happy day». (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
Mit Brillanter Blasmusik unter der Leitung von Paul Gisler gratulierte die Musikgesellschaft Sisikon zum Jubiläum. (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
Mit Brillanter Blasmusik unter der Leitung von Paul Gisler gratulierte die Musikgesellschaft Sisikon zum Jubiläum. (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
Richard Arnold, Kirchenratspräsident von Flüelen bedankte sich bei Priska Bucheli für die gute Zusammenarbeit. (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
Die Schüler überraschten mit dem «Sisiger Lied». (Bild: Georg Epp (Sisikon, 24. Juni 2018))
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Ein Fest für die 50-jährige Kirche

Bei herrlichem Wetter feierte Sisikon das 50-jährige Bestehen ihrer Pfarrkirche St. Josef. Zu Beginn des Festgottesdienstes in sehr gut besetzter Kirche freute sich Pfarrer Notker Bärtsch verschiedene Gäste – unter ihnen Gunthard Orglmeister, den Präsidenten des Kleinen Landeskirchenrates, Regierungsrat Urban Camenzind, die Gemeinderäte Claudia Zwyer und Karl Arnold und eine Delegation des Kirchenrates Flüelen – zu begrüssen.

Der Gospelchor Uri unter der Leitung von Christof Tschudi stand bereit, um mit seinem Gesang den Gottesdienst musikalisch zu umrahmen. Notker Bärtsch blickte 50 Jahre zurück und meinte: «Mutig waren damals die Sisiger». Sie liessen den Turm aus dem Jahre 1447 stehen und bauten eine neue Kirche. «Mit den Bänken im Halbrund um den Altar war sie eine der ersten Kirchen schweizweit in diesem neuen Geist.»

Notker Bärtsch verlässt die Pfarrei im August

Dekan Daniel Krieg, der den Festgottesdienst zelebrierte, nannte die Kombination zwischen altem Turm und modernem Innenraum «spannend». Weiter meinte er: «Kirchen, egal ob alt oder jung, sind für mich immer ein Stück weit auch Denkmäler, im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich: Ein Mal zum Denken, zur Erinnerung an die Anwesenheit des unendlichen Gottes in der Endlichkeit unserer Geschichte und Zeit, in unserer Welt.» Mit «Come to Jesus» und dem eindrücklichen «Oh Happy Day» beendete der Gospelchor Uri die gelungene Umrahmung des Festgottesdienstes.

Dekan Daniel Krieg nutzte am Schluss des Gottesdienstes die Gelegenheit, sich bei Pfarrer Notker Bärtsch für sein 9-jähriges Wirken in der Pfarrei Sisikon zu bedanken. Mit stehendem Applaus bestätigte die gross aufmarschierte Bevölkerung von Sisikon die Beliebtheit des Pfarrers. Er wird Flüelen und Sisikon verlassen und ab August in Altendorf im Kanton Schwyz als mitarbeitender Priester wirken.

Musikgesellschaft gratuliert mit Konzert

Nach dem Festgottesdienst freute sich die Bevölkerung über gute Gespräche beim Apéro. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht und ältere Personen erinnerten sich an den Kirchenneubau vor 50 Jahren. Pünktlich um 12 Uhr verschob sich die Festgemeinde mit Marschmusik der Musikgesellschaft Sisikon Richtung Quai-Anlage zum Mittagessen. Hier gratulierte die MG Sisikon unter der musikalischen Leitung von Paul Gisler mit einem Blasmusikkonzert zum Jubiläum.

Durchs Festprogramm führte Kirchenratspräsidentin Priska Bucheli. Gunthard Orglmeister, der Präsident des Kleinen Landeskirchenrates der Römisch-Katholischen Landeskirche Uri, gratulierte zum Jubiläum. Er wünscht sich, dass die Gotteshäuser in Zukunft wieder ähnlich gefüllt werden, wie aktuell die Stadien an der Fussballweltmeisterschaft und meinte unter anderem: «In der Kirche gibt es im Gegensatz zu den Stadien keine Verlierer, sondern nur Gewinner.»

Der historische Turm wird belassen

Richard Arnold, Kirchenratspräsident von Flüelen, suchte nach Gemeinsamkeiten von Flüelen und Sisikon. Nebst Strasse, Bahn und See verbinden die beiden Gemeinde seit längerer Zeit auch die gemeinsamen kirchlichen Interessen. Er zeigte sich glücklich, dass man beim Kirchenneubau den alten Turm von 1447 belassen hatte, denn der alte Kirchturm sei und bleibe das Wahrzeichen von Sisikon.

Richard Arnold hofft, dass nach dem Wegzug von Pfarrer Notker Bärtsch mit den beiden neuen Patres Damian Weber und Alistair Gogodo auch ein aktives und lebendiges Pfarreivolk von Sisikon und Flüelen hilft, die Probleme der Zukunft zu meistern. Er liess aber auch durchblicken, dass in absehbarer Zukunft wohl oder übel auch über einen grösseren Seelsorgeraum nachgedacht werden müsse. Mit einer Pflanze gratulierte Richard Arnold zum Jubiläum mit der Hoffnung, dass Sisikon und Flüelen auch weiterhin gut zusammenarbeiten werden. Im Namen der Gemeinde Sisikon gratulierte Gemeinderat Kari Arnold. Er bedankte sich beim Kirchenrat für die geleistete Arbeit und freute sich, «dass wir noch eine Kirche im Dorf haben».

Schüler singen «Sisiger Lied» zum Dessert

Zum Dessert der Darbietungen überraschten die Sisiger Schulkinder mit dem «Sisiger Lied», das Angela Arnold mit ihnen einstudiert hat. Für die Kinder wurden Spielmöglichkeiten angeboten. Ein Dessertbuffet rundete den kulinarischen Teil des Pfarreifestes ab. Bei Ländlermusik mit der Formation Sepp Albert, Erwin Gisler und Hermi Aregger am Bass feierte man bis in den späten Nachmittag hinein.

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