Ein junger Isenthaler ersucht um Asyl

Langeweile und Verzicht auf Luxus gehören zum Alltag eines Asylsuchenden. Lehrling Fabian Bissig erlebte dies am eigenen Leib.

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Fabian Bissig. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Fabian Bissig. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Geplant war im vergangenen August nur eine kurze Besichtigung der Asylunterkunft in Altdorf. Daraus ist eine Begegnung geworden, welche die Sichtweise von Fabian Bissig nachhaltig verändert hat. Aus einem kurzen Besuch wurden drei Stunden und das Bedürfnis, das Leben als Asylsuchender hautnah mitzuerleben.

Regelmässige Besuche in der Asylunterkunft haben den Automechanikerlehrling Fabian Bissig bei der Abschlussarbeit im Fach Allgemeinbildung sehr geholfen. Trotzdem sollte es nicht bei Theorie und Gesprächen bleiben: «Ich wollte am eigenen Leib erleben, wie das Leben als Asylsuchender aussieht.» Um die Situation möglichst real und echt zu gestalten, zog Bissig eine Woche lang in eine WG nach Beckenried, wo er den grössten Teil des Tages allein verbrachte und keinen Kontakt zu Freunden und Familie mehr hatte.

«Der erste Tag war noch relativ einfach und entspannend», erzählt der junge Isenthaler. «Doch die folgenden Tage waren brutal.» Langeweile, fehlende Kommunikation und die einseitige Ernährung setzten Fabian Bissig zu. 

Raffaela Truttmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.