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Interview

Andermatt: «Ein Meilenstein für das gesamte Chedi-Team»

Das «The Chedi» in Andermatt ist gemäss Ranking der «Sonntagszeitung» das beste Ferienhotel der Schweiz. Samih Sawiris schiebt den Erfolg dem General-Manager des Luxushauses zu. Dieser hingegen betont die Wichtigkeit der Mitarbeiter.
Carmen Epp
Vier Jahre nach der Eröffnung erreicht das «The Chedi Andermatt» Rang 1 in der Kategorie der besten Ferienhotel der Schweiz. (Bild: PD)

Vier Jahre nach der Eröffnung erreicht das «The Chedi Andermatt» Rang 1 in der Kategorie der besten Ferienhotel der Schweiz. (Bild: PD)

Grosse Ehre für das «The Chedi Andermatt»: Zum ersten Mal seit der Eröffnung des 5-Sterne-Deluxe-Hotels im Dezember 2013 wurde es im Hotelrating der «Sonntagszeitung» zum besten Ferienhotel der Schweiz gekürt. Jean-Yves Blatt, der das «Chedi» seit drei Jahren als General-Manager führt, erklärt die Bedeutung des Rankings.

Jean-Yves Blatt, der Verfasser des Ratings ist voll des Lobes für Ihr Hotel. Wie fühlt sich das an?

Das Feedback ist toll, das Gefühl genial. Zumal das Hotelrating durch Karl Wild in der «Sonntagszeitung» eines der bedeutendsten der Schweiz ist. Dass wir viereinhalb Jahre nach der Eröffnung auf Platz 1 rangiert werden, erfüllt mich und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Stolz und einem gehörigen Stoss Adrenalin, der uns antreibt, noch besser zu werden.

Für Hoteltester ein «Alpenspektakel»

Seit 1997 veröffentlicht Karl Wild jährlich ein Schweizer Hotelrating. Im diesjährigen Rating, erschienen in der «Sonntagszeitung» vom 27. Mai, fällt Wilds Urteil für das «The Chedi Andermatt» wortreich und blumig aus. Phänomenal, ein Traum, Weltklasse – so beschreibt Wild die neue Nummer Eins der Ferienhotels der Schweiz. Mehr noch: Das «Chedi» sei «der grosse Überflieger der Schweizer Luxusferienhotellerie», ein «Alpenspektakel» und als Herzstück des Tourismusprojekts von Sawiris gar zum «Segen für die ganze Region» geworden.

Als das «Chedi» von GaultMillau Schweiz zum «Hotel des Jahres 2017» gekürt wurde, schrieb Samih Sawiris den Erfolg weitgehend Ihnen zu. Sehen Sie das auch so?

Natürlich geht es dem «The Chedi Andermatt» seit drei Jahren immer besser und besser. Und dass sich das Hotel mit den weltbesten seiner Art messen kann, war und ist eines der Ziele, die ich verfolge. Möglich macht das aber nicht etwa eine One-Man-Show von mir. Einzelkämpfer haben da keine Chance. Die Erfolge sind nur dank der tollen Arbeit meines Teams möglich, das Ranking damit ein Meilenstein für das gesamte Team.

Apropos: Wie viele Mitarbeiter im «The Chedi Andermatt» sind Urner?

In der Hochsaison im Winter beschäftigen wir rund 260 Personen, davon 22 aus dem Kanton Uri. Das sind gegen 8,5 Prozent, eine gute Quote, wie ich meine. Zumal die Rekrutierung von kompetenten und vor allem international erfahrenen Mitarbeitenden ohnehin schwierig ist. Deshalb achten wir nun vermehrt auf die Haltung der Mitarbeiter und schulen potenzielle Anwärter auch inhouse, in der Hoffnung, künftig noch mehr einheimische Mitarbeiter einstellen zu können.

Das «Chedi» konnte 2017 erneut deutlich zulegen, was die Belegung und den Umsatz angeht. Geht der Trend 2018 bisher so weiter?

Ja. Genaue Zahlen kann ich Ihnen zwar nicht liefern, aber ich kann versichern, dass es wieder sehr gut aussieht. Der Zuwachs dürfte ähnlich ausfallen wie im Vorjahr – also im zweistelligen Bereich.

Der Waadtländer Yean-Yves Blatt bei seinem Antritt als General-Manager des «The Chedi Andermatt». (Foto: Urs Hanhart, 15. Juli 2015)

Der Waadtländer Yean-Yves Blatt bei seinem Antritt als General-Manager des «The Chedi Andermatt». (Foto: Urs Hanhart, 15. Juli 2015)

Inwiefern ist die Zunahme an Gästezahlen auch der Skigebietserweiterung geschuldet?

Dass die Skigebiete Andermatt und Sedrun verbunden werden, hilft natürlich auch dem «The Chedi Andermatt». Wir haben in der 5-Sterne-Deluxe-Hotellerie jedoch eher weniger Sportler, sondern vor allem Personen, die das Hotel als Destination für sich nutzen möchten. Insofern ist der Effekt der Skigebietserweiterung auf unsere Gästezahlen nicht so gross, wie man meinen könnte.

Trotzdem ist im Winter im «Chedi» Hochsaison. Was tun Sie, damit die Gäste auch im Sommer kommen?

Hier arbeiten wir mit verschiedenen Angeboten, sogenannten Packages. Dabei setzen wir auf Authentizität, etwa mit einem Ausflug bei einem Geissentrekking im Urserntal. Beliebt ist unsere Lage auch bei Autoliebhabern, die auf einer Pässerundfahrt gerne bei uns einen Boxenstopp einlegen.

Im Dezember wird das Hotel Radisson Blu eröffnet – eine Konkurrenz für Sie?

Das Radisson Blu wird ein Mitbewerber vor Ort, mit dem wir gerne kooperieren werden. Da das «The Chedi Andermatt» andere Kundensegmente anspricht, sehe ich das Radisson Blu eher als Ergänzung denn als Konkurrenz.

Nach dem Ranking in der «Sonntagszeitung» und der Auszeichnung zum «Hotel des Jahres» von GaultMillau Schweiz: Was kommt als nächstes?

Wir werden uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern alles daran setzen, die bisherigen Auszeichnungen zu verteidigen. Das bedeutet Arbeit, jeden Tag, Stunde für Stunde. Dafür bin ich weiterhin auf die tolle Mitarbeit des Teams angewiesen, auf die ich mich freue.

Musterzimmer im «The Chedi» (Bild: PD)
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