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Ein spektakulärer Halteort im Gotthard-Bahntunnel ist geplant

Im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2018 wird für die beiden Kantone Uri und Tessin der Gotthard im Zentrum stehen. Ein einmaliges Erlebnis wird der Halt im Gotthard-Bahntunnel sein.
Der Gotthard wird an den Europäischen Denkmaltagen in diversen Facetten gezeigt. (Bild: Urs Hanhart (Dezember 2012))

Der Gotthard wird an den Europäischen Denkmaltagen in diversen Facetten gezeigt. (Bild: Urs Hanhart (Dezember 2012))

Im Rahmen der Veranstaltung «Gotthard: Passage und Symbol im Wandel» vom 7. September fahren die Teilnehmer in einem historischen Zug von Erstfeld nach Göschenen und weiter nach Airolo sowie danach im Bus auf den Gotthardpass. Kenner der Gemeinden Göschenen und Erstfeld erzählen Eisenbahngeschichten.

Der Gotthard erweist sich aber bekanntlich nicht nur als ein Ort der Geschichte, sondern auch als Ort der Begegnung und der Zukunft. Referate, Führungen und Präsentationen in deutscher und italienischer Sprache dienen dazu, dem Gotthard, einem Symbol im Umbruch näherzukommen.

Gotthardpass ist längst zum Mythos geworden

Der Gotthard wurde als Alpenpass, auf dem sich Handel, Post und Tourismus auf riskantem Auf- und Abstieg kreuzten, und als Verbindung zwischen Kultur- und Sprachräumen im 19. und 20. Jahrhundert zum Mythos. Aber was bedeutet der Gotthard den Menschen heute? Georg Kreis, emeritierter Professor für Neuere Allgemeine Geschichte und Geschichte der Schweiz an der Universität Basel, konzentriert sich in seinem Referat «Vom Saumpfad zur Neat» auf den Gotthard als Weg. Kilian T. Elsasser, Spezialist für Bahn- und Technikgeschichte, und Thomas Brunner, Denkmalpfleger des Kantons Uri, lassen in ihren Führungen die beeindruckende Geschichte von Göschenen aufleben. Besondere Highlights werden der Ausstieg im Tunnel und der Eintritt in den Stollen in Airolo sein, wo Maurice Lovisa, Experte für Schweizer Festungsanlagen, über das Forte Airolo sprechen wird.

Kulturspaziergang wird angeboten

Auf der Passhöhe stellt der Kunst- und Architekturhistoriker Michael Hanak das von Miller & Maranta renovierte Hospiz vor. Dick François Marty von der Fondazione pro San Gottardo führt in die Ausstellung des Gotthardmuseums ein und die Denkmalpflegerin des Kantons Tessin, Simonetta Biaggio-Simona, bittet zu einem Kulturspaziergang.

Repräsentanten der Kantone Uri und Tessin sowie der Urner und Tessiner Gemeinden, angeführt von Beat Jörg, Norman Gobbi, Felix Cavaletti und Marco Hürlimann, heissen die Teilnehmer willkommen. Suppe und Brot in Göschenen und ein Tessiner Risotto auf dem Gotthard sorgen für das leibliche Wohl.

Europäische Denkmaltage

Organisiert wird die Exkursion von 9.30 bis 19.30 Uhr von der Nationalen Informationsstelle zum Kulturerbe (Nike), der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften und dem Verband für Industriekultur und Technikgeschichte zusammen mit den Kantonen Uri und Tessin sowie der Dätwyler Stiftung. Die Exkursion findet im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals 2018 statt und ist gleichzeitig Teil der Reihe «Kulturerbe total» zur Verschränkung von materiellem und immateriellem Kulturerbe und nur eines von vielen Angeboten, das es im Kulturerbejahr 2018 zu entdecken gibt. (red)

Für die Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 90 Franken erhoben. Anmelden kann man sich bis am 23. August unter info@ nike-kulturerbe.ch.

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