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Erstfelder Frauenverein löst sich auf

Trotz intensiver Suche gelang es dem reformierten Frauenverein Erstfeld nicht, einen neuen Vorstand zu bilden. Nach dem über 100-jährigen Bestehen wurde an der GV die Vereinsauflösung beschlossen. Ganz zu Ende ist die Arbeit des Vereins aber noch nicht.
red/uus
Der letzte Vorstand des reformierten Frauenvereins Erstfeld. (Bild: PD)

Der letzte Vorstand des reformierten Frauenvereins Erstfeld. (Bild: PD)

Die 103. Generalversammlung des reformierten Frauenvereins Erstfeld war gleichzeitig die letzte: Der gesamte aktuelle Vorstand demissioniert. Trotz intensiver Suche hat man keine Nachfolger finden können. 44 Personen aller Mitglieder seien bereits über 70 Jahre alt und es fehle am Nachwuchs. Obwohl einige der 29 anwesenden Mitglieder gegen die Vereinsauflösung stimmten, war die nötige Zweidrittelmehrheit für die Auflösung. Präsidentin Iris Gisler, die 25 Jahre im Verein aktiv ist, nahm den Entscheid entgegen. Der Verein zählte zuletzt 62 Mitglieder, wovon 44 Personen Ehrenmitglieder sind.

Man will jedoch versuchen, eine lose Frauengruppe zu gründen, dies jedoch ohne Vorstand und Statuten. So könnte man auch weiterhin verschiedene Anlässe durchführen. Zudem habe die evangelisch-reformierte Landeskirche Uri in einem Brief mitgeteilt, dass man das angeschaffte Kücheninventar entgelten werde und dass das Kirchgemeindehaus zukünftig ohne Kosten für die diversen Anlässe benutzt werden darf. Der ursprüngliche Vereinszweck, Benachteiligten zu helfen und die Gemeinschaft zu pflegen, soll dabei derselbe bleiben.

Eine lange Ära ging an diesem Nachmittag also zu Ende – doch der Verein darf auf 103 tolle Vereinsjahre zurückblicken. Man hofft nun, dass die lose Frauengruppe einige Lücken schliessen kann, die durch die Vereinsauflösung entstanden sind.

800 Franken für Senioren

Vor der für den Verein schicksalhaften Abstimmung präsentierte Kassierin Manuela Müller noch die ordentlich geführte Rechnung. Obwohl man auch in diesem Vereinsjahr wieder sehr grosszügig Spenden verteilte, musste der Verein nur einen kleinen Verlust einstecken. Die Kasse wird Ende Jahr definitiv abgeschlossen und den Restbetrag, welcher zweckgebunden ist, übergeben. So wird man ein letztes Mal die Spenden der GV inklusive Zustupf aus der Vereinskasse mit einem Totalbetrag von 800 Franken an die Organisation «das Alter» Sektion Erstfeld übergeben.

Noch stehen für den reformierten Frauenverein einige Anlässe an: Am 25. Mai findet nochmals ein Lottomatch im Betagtenheim Spannort statt. Es werden noch zwei weitere «Frauenzmorge» sowie am 6. Juni ein Ausflug durchgeführt. Im Herbst wird man zudem die Mitglieder zu einem Ausflug einladen, welcher aus der Vereinskasse gesponsert wird. Zum Jahres- und Vereinsabschluss werden die Kindergartenkinder ein letztes Mal mit einem Weihnachtsgeschenk überrascht. Präsidentin Iris Gisler bedankte sich noch einmal herzlich für die gute und langjährige Zusammenarbeit mit ihren Vorstandskolleginnen und bei allen fleissigen Helferinnen.

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