Eine Doppelsanierung für 9 Millionen Franken

In den Kraftwerken Göschenen und Wassen gibt es Anlagen, die mussten noch nie ersetzt werden. Jetzt ist eine grosse Revision nötig.

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Die Klappen im Ausgleichsbecken in Göschenen werden saniert. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Die Klappen im Ausgleichsbecken in Göschenen werden saniert. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Das Kraftwerk Göschenen erlebt die umfassendste Revision seit seiner Inbetriebnahme 1961. Gleichzeitig wird das Kraftwerk Wassen überholt. Die Arbeiter haben am 3. Januar mit der Revision begonnen. Spätestens am 1. April soll sie fertig sein. «Wir sind gezwungen die Revision im Winter zu machen», so Betriebs- und Geschäftsführer Remo Infanger. Denn während der kalten Jahreszeit ist in den Stollen der Druck des Berges weniger stark. Dadurch dringt auch weniger Bergwasser in den Stollen ein. Zudem wird im Winter weniger Energie produziert, da weniger Wasser vorhanden ist. «Mit der Revision wollen wir aber nicht die Leistungen der Kraftwerke erhöhen», ergänzt Infanger. Es gehe vielmehr darum, die Infrastruktur instand zu halten und die Anlagen- und Personensicherheit zu gewährleisten.

Die Klappen im Ausgleichsbecken in Göschenen werden saniert. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Die Klappen im Ausgleichsbecken in Göschenen werden saniert. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Bestimmte Teile sind seit 1961 in Betrieb – so lange wie das Kraftwerk Göschenen. In Wassen gibt es Anlagen, die seit dem Bau des Kraftwerks 1947 nie ersetzt werden mussten. Die Gesamtkosten der Revision belaufen sich auf 9 Millionen Franken.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.