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Eine Galerie zwischen Hospental und Realp

Der Urner Landrat will die Verbindung zwischen Hospental und Realp wintersicher machen. Er hat gegen den Willen der Regierung eine entsprechende Motion mit 30 zu 21 Stimmen (bei 5 Enthaltungen) überwiesen.
Weil die Strasse zwischen Hospental und Realp im Winter (hier kurz vor Weihnachten) oft gesperrt ist, möchte der Landrat nun eine über 700 Meter lange Galerie bauen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Weil die Strasse zwischen Hospental und Realp im Winter (hier kurz vor Weihnachten) oft gesperrt ist, möchte der Landrat nun eine über 700 Meter lange Galerie bauen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die einzige vernünftige und nachhaltige Möglichkeit, um die Wintersicherheit der Strasse zwischen Hospental und Realp sinnvoll zu verbessern, ist der Bau einer 800 Meter langen Galerie im Gebiet Böschen. Auf diesen Standpunkt stellte sich der Realper Landrat Georg Simmen (FDP).

Mit seiner Motion wird die Regierung verpflichtet, ein Bauprojekt für eine Galerie auf dem Strassenabschnitt Hospental-Zumdorf zu erarbeiten. «Wir haben dort eine tickende Zeitbombe», meinte Georg Simmen. Nur dank grossem Glück seien bisher noch keine Personen zu Schaden gekommen.

Akt der Solidarität

Die Situation sei untragbar, meinte Landrätin Petra Simmen (SVP) und setzt sich für die Motion ein. Paul Bennet (CVP) doppelte nach: «Der Bau einer Galerie ist ein Akt der Solidarität gegenüber dem Dorf Realp.»

Im Grossen und Ganzen habe man die Situation heute sehr gut im Griff, sagte dagegen Baudirektor Markus Züst. Von 1998 bis 2009 habe man im Durchschnitt nur vier Sperrtage pro Jahr gehabt. Künstliche Lawinenauslösungen mittels Helikopter und ein allfälliger Einbau von festen Sprenganlagen würden auch in Zukunft vollkommen ausreichen.

Demgegenüber würde eine 740 Meter lange Galerie einmalige Investitionen von 30 Millionen und jährliche Betriebskosten von 0,7 Millionen Franken verursachen, rechnete der Baudirektor vor. «Das ist weder wirtschaftlich noch finanzierbar.» Ausserdem sei selbst auf diesem Weg keine absolute Sicherheit zu haben.

Doch der Landrat war anderer Meinung und erklärt die Motion erheblich.

sda

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