«Einer wollte ein Cheminée im Flugzeug»

Ein Lift, eine Küche oder eine Dusche für ein Flugzeug: Die Urner Firma Aersolution setzt alle Wünsche ihrer reichen Kunden um. Das heisst: fast alle.

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Blick in einen Luxusjet: Solche Ausstattungen macht die 
Urner Firma. (Symbolbild Keystone)

Blick in einen Luxusjet: Solche Ausstattungen macht die Urner Firma. (Symbolbild Keystone)

«Ich darf die Wünsche meiner Kundschaft nicht hinterfragen, denn sie sind oft nur schwer nachvollziehbar», sagt Unternehmer Roger Bünter. Einige wollen eine Dusche im Flieger andere eine Bordküche, die genau so aussieht wie die zu Hause. 2006 gründete Bünter das Ingenieurbüro Aersolution mit Hauptsitz im Ruag-Areal, Altdorf.

Sein Team, bestehend aus elf Mitarbeitern, entwickelt Innenobjekte für Flugzeuge und Helikopter. Dabei entstehen niemals Serienprodukte, sondern immer Unikate. Oft geben superreiche Einzelpersonen die Spezialanfertigungen in Auftrag.

Sie wollen Flieger, die sonst niemand hat. Die Devise lautet: Je exquisiter, desto besser.

Nicht immer sind die Ideen der Interessenten umsetzbar. Lachend erzählt Bünter von den verrücktesten Wünschen. Einer wollte ein Cheminée im Flieger, ein anderer eine Badewanne. «Da haben wir abgelehnt.» Nach dem momentanen Stand der Technik sei es unmöglich, einen Kamin ins Flugzeug zu bauen.

Anian Heierli/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.