EINHEIMISCHES SCHAFFEN: Die Danioth-Stiftung vergibt Kulturpreise

Judith Albert, Maria Magdalena Z'Graggen, Dave Gisler und das Ensemble KammerArt: Das sind die Gewinner der von der Danioth-Stiftung vergebenen Förderpreise.

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(Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

(Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Der 1983 geborene Musiker Dave Gisler von Altdorf ist seit Abschluss die Musikhochschule Luzern einer der aktivsten Gitarristen der jungen Schweizer Jazz Szene, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Er wird mit einem Atelier-Aufenthalt in New York für seine «hohe Spiel- und Improvisationskunst und den Variationsreichtum seiner Klangwelten» ausgezeichnet.

Zwei Hauptförderungsbeiträge von je 10'000 Franken gehen an die bildende Kunst. Die Videokünstlerin Judith Albert (geb. 1969 in Sarnen, Bürgerin von Bürglen) wird ausgezeichnet für ihr «konzentriert eigenständiges Schaffen und ihre unverkennbar persönliche Bildsprache».

Die Malerin Maria Magdalena Z'Graggen, (geb. 1958 in Basel, gebürtig von Schattdorf) erhält den Hauptförderungspreis für ihre Malerei. Die im Haus für Kunst Uri präsentierte Werkserie «überrascht mit einer geheimnisvoll spielenden Formen- und Farbwelt».

Ein Projektbeitrag von 2000 Franken geht an das Tourneeprojekt des Ensembles KammerArt. Das Klarinettenquartett mit dem Urner Klarinettisten Michel Truniger«überzeugt durch hohe Musikalität». Der Lehrer engagiert sich im Kanton als Solist und Kammermusiker, als Dirigent und Musikvermittler.

Die in Altdorf wohnhafte Künstlerin Franziska Furrer erhält erstmals im Vorraum des Danioth-Anbaus freie Hand, eine eigene Ausstellung zu gestalten. Das Stiftungskuratorium möchte Kunstschaffenden eine Plattform bieten, die bereits ein Werkjahr oder Atelierstipendium erhalten haben.

Seit 1982 konnten von der Kunst- und Kulturstiftung Heinrich Danioth 126 Atelierstipendien, Werkjahr-, Projekt- und Förderungsbeiträgen in der Höhe von 728'000 Franken vergeben werden, wie es weiter heisst.

scd