Einsatz gegen Vandalismus auf Altdorfer Schularealen und Spielplätzen 

Mit neuen Hinweisschildern sollen die Altdorfer Pausenhöfe geschützt werden.

Claudia Naujoks
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Stolz präsentieren die Initiatoren ihr gemeinsames Werk.

Stolz präsentieren die Initiatoren ihr gemeinsames Werk.

Bild: Claudia Naujoks (Altdorf, 13. März 2020)

«Das war ein cooles Projekt, wir sind stolz auf unsere Hinweisschilder. Sie werden noch lange hier zu sehen sein», strahlt Lynn, eine Schülerin der Oberstufe in Altdorf, die zusammen mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus dem Schulhaus Bernarda Piktogramme entworfen hat. Am vergangenen Freitag fand im Schulhof Hagen/Bernarda die feierliche Enthüllung und Anbringung des letzten der insgesamt zehn Schilder statt, die sich bereits auf allen Schularealen sowie den zwei öffentlichen Spielplätzen am Hotel Höfli und beim St.-Karl-Schulgebäude in Altdorf befinden.

Auf den Schildern sind die allgemeinen Verhaltensregeln zu sehen, welche die Arbeitsgruppe Öffentlicher Raum zuvor entwickelt hat. Diese bestand aus Vertretern der Verwaltung und Teilnehmern aus den Bereichen Schule, Bau, Liegenschaften, Jugend sowie Mitgliedern des Altdorfer Gemeinderats.

Regeln gegen Vandalismus und Zerstörung

Anlass dafür war, dass es für die Schulhöfe und Kindergartenareale zwar Regeln gab, diese jedoch nicht schriftlich für jedermann sichtbar waren. Damit diese Bereiche nicht weiterhin vermeintlich rechtsfreie Zonen bleiben und weiterhin von allen Kindern auch ausserhalb der Schulzeiten genutzt werden können – das lag allen sehr am Herzen, denn abriegeln kam nicht in Frage – entwickelte die Gemeinschaft fünf Regeln, auf die nun auf den Tafeln hingewiesen wird. Sie sollen diese Flächen vor Vandalismus und mutwilliger Zerstörung schützen, was in der Vergangenheit leider immer wieder traurige Realität war.

Vor allem der Initiatorin Angela Quiroz von der Offenen Jugendarbeit Altdorf, die das Projekt zusammen mit der Schulsozialarbeiterin Myriam Brand sowie den Schülerinnen und Schülern der 1. und 2. Oberstufe umgesetzt hat, war es wichtig, dass die Jugendlichen stark mit einbezogen werden, damit sie sich mit den Regeln identifizieren können. Deshalb sollten sie sie sprachlich anpassen und im Rahmen des Unterrichts Bildnerisches Gestalten unter Anleitung der drei Lehrpersonen Patricia Fux, Stefan Christen und Esther Probst in Kleingruppen Bilder erstellen, aus denen mittels einer Abstimmung die meistvotierten ausgewählt wurden. Dieser Prozess dauerte von den Sommerferien bis zu den Herbstferien 2019.

Seit Ende 2019 hängen bis auf eine bereits alle der von Dave Arnold (Arnold Reklame) gedruckten Tafeln.