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Einsprache gegen UKB-Neubau am Bahnhof Altdorf: VCS erzielt kleinen Erfolg

Durch die Einsprache des VCS Uri wird die Urner Kantonalbank verpflichtet, auf dem Bahnhofplatz 42 Veloabstellplätze zu erstellen. Da ein Weiterzug seiner übrigen Forderungen an den Regierungsrat aussichtslos erscheint, verzichtet der VCS Uri darauf.
Die Neubaupläne der Urner Kantonalbank sorgen für Kritik beim VCS Uri. (Bild: PD)

Die Neubaupläne der Urner Kantonalbank sorgen für Kritik beim VCS Uri. (Bild: PD)

(pd/eca) Mit einer Einsprache hat der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) Sektion Uri verschiedene Punkte am Projekt der Urner Kantonalbank (UKB) kritisiert und Verbesserungen gefordert.

In einem Punkt hat der VCS Uri nun Recht bekommen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht: Die UKB muss gemäss der Abstellflächenverordnung der Gemeinde Altdorf nicht nur für die im neuen Bürogebäude beschäftigten Personen Veloabstellplätze schaffen – diese sind im Untergeschoss vorgesehen -, sondern auch für Kunden und Besucher. Diese 42 Plätze sollen auf dem Bahnhofplatz erstellt werden. Keinen Erfolg hatte der VCS Uri mit den übrigen Verbesserungsvorschlägen.

Kritik an Baukommission und UKB

Der VCS Uri sei überzeugt, dass die für im Haus arbeitenden Personen bestimmten Veloabstellplätze im Untergeschoss von den Velofahrern nicht angenommen werden, weil die Rampe steiler geplant ist, als die Norm erlaubt. Weil die Baukommission keine gesonderten Zonen für Roller und Motorfahrräder verfügt hat, sei auch zu befürchten, dass die eigentlich für Fahrräder gedachten oberirdischen Veloabstellplätze von solchen Fahrzeugen «vollgeparkt» werden, heisst es in der Mitteilung des VCS Uri weiter.

«Absurderweise» sei die UKB durch den Vertrag mit der SBB damit betraut, das Perrondach am Gleis 1 zu realisieren. Um Kosten zu sparen, soll es den Perron nur zur Hälfte der Breite überdecken. Dies sei «völlig unverständlich», schreibt der VCS Uri weiter. Dies, weil Perrondächer sonst bei allen SBB-Bahnhöfen und so auch beim Mittelperron in Altdorf bis zur Perronkante oder gar darüber hinaus reichen und so den Reisenden eine gedeckte Wartezone zur Verfügung gestellt werde. «Dieser Mangel wiegt umso schwerer, als im UKB-Gebäude kein direkter Durchgang durch das Gebäude zum Bushof geschaffen werden soll, der allenfalls als Ersatz hätte dienen können, und der Perron sich auf der Wetterseite des Hauses befindet.»

Keine objektive Beurteilung durch Regierungsrat

Trotz diesen Mängeln verzichtet der VCS Uri auf einen aussichtslosen Weiterzug an den Regierungssat. «Dieser ist in dieser Sache eindeutig Partei, weil es eines seiner wichtigsten laufenden Projekte betrifft», heisst es in der Mitteilung weiter. Der VCS Uri können von ihm keine objektive Beurteilung der Anliegen zugunsten der ÖV-Reisenden und Velofahrern erwarten. Der VCS bedauert, «dass ein als Leuchtturm gedachtes Projekt in einer minimalistischen und wenig zukunftsgerichteten Art und Weise umgesetzt werden soll».

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