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Bevölkerung darf einzigartige Schätze bewundern

Die vierte Urner Museumsnacht widmete sich dem Thema «Natur und Kulturlandschaft im Museum». Dabei bekamen Kulturinteressierte bei einer Bustour voll und ganz auf ihre Kosten.
Urs Hanhart
Fränggi Gehrig (links) und Carlo Gamma gaben in der Kirche St. Martin in Altdorf, wo der Kirchenschatz ausgestellt war, ein kleines Konzert. (Bild: Urs Hanhart, 15. Juni 2018)

Fränggi Gehrig (links) und Carlo Gamma gaben in der Kirche St. Martin in Altdorf, wo der Kirchenschatz ausgestellt war, ein kleines Konzert. (Bild: Urs Hanhart, 15. Juni 2018)

Das Programm der diesjährigen Urner Museumsnacht, die am Freitag, 15. Juni, im Raum Altdorf und Umgebung über die Bühne ging, präsentierte sich sehr sportlich. Innerhalb von sechs Stunden wurden nicht weniger als sieben Museen «abgeklappert». Das war nur möglich, weil die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt und mit Bussen zu den verschiedenen Stationen chauffiert wurden.

Den ersten Programmpunkt bestritten aber alle noch gemeinsam. In der Kirche St. Martin kamen die Kulturinteressierten zunächst in den Genuss eines musikalischen Zwischenspiels, bestritten vom Akkordeonisten Fränggi Gehrig und vom Saxofonisten Fränggi Gehrig. Im Gotteshaus wurde nicht nur fürs Gehör, sondern auch optisch einiges geboten. Auf der Treppe zum Chor war der Kirchenschatz der Pfarrei St. Martin ausgestellt. Er gilt als interessantester der Urschweiz und als bedeutende Sehenswürdigkeit des Urner Hauptorts. Bewundert werden konnten unter anderem Goldschmiedearbeiten aus dem 16. bis hin zum 19. Jahrhundert, historische Messgewänder, prächtige Stickereien und Nadelmalereien.

«Einblick nehmen in unsere Vergangenheit»

«Wie immer in der Museumsnacht geht es auch heute darum, Einblick zu nehmen in unsere Vergangenheit», sagte Karl Baumann, Präsident der Urner Museumskonferenz, in seiner Begrüssung und ergänzte: «Nicht zuletzt möchten wir aufzeigen, welch wichtige Bedeutung die Museen für unser Kulturerbe haben.» Hauptverantwortliche für die Urner Museumsnacht als Projektleiterin war Susanne Gisler. Sie führte eine der drei Gruppen durch den langen Abend. Die anderen wurden durch Ralph Aschwanden, Vorsteher des Amts für Kultur und Sport, und dessen Vorgänger Josef Schuler betreut.

Auf ihrer abendlichen Rundtour pendelten die Gruppen von Altdorf nach Bürglen und Seedorf und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Im Tell-Museum gab es eine eindrückliche Sammlung von Dokumenten und Gegenständen historischer und künstlerischer Art aus sechs Jahrhunderten über den Freiheitshelden Wilhelm Tell zu sehen.

Ägyptische Kindermumie im Naturkundemuseum

Das Historische Museum kann sich rühmen, die umfassendste Sammlung des kantonalen Kunst- und Kulturgutes zu besitzen. Eine interessante naturwissenschaftliche Sammlung aus einheimischen und exotischen Tieren, Skelette, geologische und geografische Reliefs und sogar eine ägyptische Kindermumie hat das Naturkundemuseum der Kantonalen Mittelschule zu bieten. Beim Abstecher nach Seedorf gab es vor allem Kristalle zu bewundern – im Schloss A Pro Neat-Mineralien und im Urner Mineralienmuseum faszinierende Funde aus der Region. Abgerundet wurde die Tour mit einem Besuch im Haus für Kunst.

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