Elektrizitätswerk Altdorf mit Millionengewinn

Das Elektrizitätswerk Altdorf (EWA) hat im Geschäftsjahr 2009/2010 238,7 Millionen kWh Strom produziert. Das sind fast 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die höhere Eigenproduktion haben auch zum Gewinn von 3,3 Millionen Franken beigetragen.

Drucken
Teilen
Maschinenkontrolle im Kraftwerk Schächental in Unterschächen. (Bild: Archiv Neue UZ)

Maschinenkontrolle im Kraftwerk Schächental in Unterschächen. (Bild: Archiv Neue UZ)

Das Elektrizitätswerk Altdorf (EWA) orientierte an der Bilanzmedienkonferenz vom Donnerstag über die Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahrs (1. Oktober 2009 bis 30. September 2010). Die Gesamtleistung des Unternehmens blieb praktisch konstant und belief sich auf 79,7 Millionen Franken (Vorjahr: 79,5 Millionen Franken). Der Jahresgewinn erhöhte sich währenddessen von 2,3 Millionen Franken auf 3,3 Millionen Franken.

Insgesamt konnte das EWA im Vergleich zum Vorjahr 17,6 Millionen kWh mehr Eigenstrom generieren. «Dadurch mussten wir weniger Fremdstrom beschaffen, was positiv zu Buche schlug», sagte Jörg Wild, Vorsitzender der EWA-Geschäftsleitung. Gewinnrelevant war zudem eine Umsatzzunahme von 6,7 Prozent im Installationsgeschäft: Zum erfolgreichen Geschäftsgang im klassischen Elektroinstallationsgeschäft kamen namhafte Grossprojekte, etwa im Tunnelbau.

In die Zukunft investieren

Sämtliche Energietarife des EWA bleiben im Geschäftsjahr 2010/2011 erneut unverändert. Um die Abhängigkeit von der kostspieligen Fremdstrombeschaffung weiter zu reduzieren, baut das EWA seinen Kraftwerkpark zielgerichtet aus: In den vergangenen drei Jahren wurden insgesamt 45 Millionen Franken in Sachanlagen investiert. «Das entspricht rund 1000 Franken pro EWA-Kunde und Jahr», erläuterte Jörg Wild. Mit den Investitionen in seine Wasserkraft-, Photovoltaik- und Biomasse-Anlagen setzt sich das EWA für eine Stärkung der Urner Stromversorgung ein. Der Selbstversorgungsgrad von zurzeit 82 Prozent soll mittelfristig auf 100 Prozent erhöht werden.

pd/zim