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In Erstfeld wird das Ende der Renovation gefeiert

Mit der Weihe des neuen Volksaltars kommt die Renovation der Pfarrkirche St. Ambrosius in Erstfeld am 21. Oktober zum Abschluss. Während der Arbeiten kamen die Grundmauern der Kirche aus dem Jahr 1606 zum Vorschein.
Zur Feier des Abschlusses der Renovation wird ein besonderes Stück aufgeführt. (Bild: PD)

Zur Feier des Abschlusses der Renovation wird ein besonderes Stück aufgeführt. (Bild: PD)

Im Rahmen der zu Ende gegangenen Renovationsarbeiten geht am Sonntag, 21. Oktober, die Weihe des Volksaltars und der Segnung des neuen Ambos durch Bischof Vitus Huonder über die Bühne. Sowohl der Altar als auch der Ambo stammen aus der Hand des Urner Künstlers Mundy Nussbaumer.

Anlässlich des Weihegottesdienstes haben sich der Gemischte Chor Erstfeld und das Orchester Erstfeld etwas besonders vorgenommen: die Aufführung der «St. Albin-Messe» von Alfred Zwyer, welche zuletzt 2009 aufgeführt wurde (siehe Kasten).

Gesamte Gebäudetechnik wurde erneuert

Der Gottesdienst wird um 9.30 Uhr beginnen. Zugleich wird das Gedächtnis für Pfarrer Josef Suter gehalten. Das Pfarramt und der Kirchenrat laden anschliessend zum Apéro in den Saal im Stegmattschulhaus ein und freuen sich über viele kleine und grosse Kilbigäste. Zum Mittagessen werden all jene, die sich angemeldet haben, im Pfarreizentrum St. Josef erwartet.

Die Pfarrkirche St. Ambrosius und St. Othmar erstrahlt nach den umfassenden Renovationsarbeiten von wieder in neuem Glanz. In Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege und Fachspezialisten wurden, nach sorgfältiger Planung, die Aussenhülle sowie die Innenräume restauriert. Bei der Sanierung der Pfarrkirche sei Wert auf die liturgischen Bedürfnisse gelegt worden. So konnte mit der Erweiterung der Chorfläche gegen das Schiff, dem Wunsch entsprochen werden, dass neu Messen für kleinere Personengruppen auch im Chor gefeiert werden können.

Die «St.-Albin-Messe», ein musikalischer Genuss

1958 gaben der Kirchenrat und der Kirchenchor Silenen bei Alfred Zwyer, Musikdirektor in Erstfeld, eine Komposition für den Gemischten Chor Erstfeld in Auftrag. Das Resultat war die «St.-Albin-Messe». Die Uraufführung erfolgte anlässlich der Primiz des Neupriesters Jost Frei in der Pfarrkirche Silenen am 12. April 1959. Mitwirkende waren der Kirchenchor Silenen, die Solistin Liliane Hafner aus Erstfeld, der Organist Ferdinand Guntern, Erstfeld, der Dirigent Alfred Zwyer und das Orchester Erstfeld. In der Folge wurde das Stück mehrmals aufgeführt.

Das Werk stellt für Chor und Orchester eine musikalische Herausforderung dar. Darum setzte sich unter der Leitung von Michel Huser der Gemischte Chor Erstfeld, unterstützt von einigen Projektsängern aus Erstfeld, Flüelen, Altdorf, Silenen und Amsteg, seit November 2017 intensiv mit der «St.-Albin-Messe» auseinander. Ebenso das Orchester Erstfeld. Es bereitet sich unter der Leitung von Urs Wüthrich, Bürglen, auf die Messe vor.

Der Gesamtleiter Michel Huser, der Organist Karl Arnold, der Chor und das Orchester freuen sich schon jetzt auf die feierliche Weihe des Volksaltars. Am meisten schätzen sie jedoch, wenn sie mit der gemeinsamen Aufführung der wiedereinstudierten «St.-Albin-Messe» recht vielen Gläubigen erhebende Momente schenken dürfen. (pd/jb)

Wärmetechnische Massnahmen vollzogen

Die gesamte Gebäudetechnik wurde erneuert. Zudem wurden wärmetechnische Verbesserungsmassnahmen, die im Rahmen der bestehenden historischen Bausubstanz möglich waren, umgesetzt. Beim Abbruch der Bodenplatte im Schiff kamen ältere Mauern zum Vorschein, die anschliessend archäologisch untersucht wurden. Bei diesen Untersuchungen wurde festgestellt, dass es sich um die Grundmauern der Kirche aus dem Jahr 1606 handelt.

Zum Abschluss der Kirchenrenovation und der Altarweihe erscheint das Buch «Die Pfarrei St. Ambrosius und St. Othmar von Erstfeld, Einblicke in Geschichte und Gegenwart». Die Publikation von Hans Stadler-Planzer wird vom Pfarramt und dem Kirchenrat gemeinsam herausgegeben. Sie umfasst 91 Seiten und ist mit 34 Abbildungen reichlich illustriert. Sie kann nach der Kilbi beim Pfarreisekretariat Erstfeld, der Druckerei Gasser Erstfeld und beim Buchhandel Bido in Altdorf für 10 Franken bezogen werden. (pd/jb)

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