ENERGIE: Eine Million Franken private Energiebauten im Kanton Uri

Der Kanton Uri hat im vergangenen Jahr Energievorhaben wie Heizungssanierungen und neue Photovoltaikanlagen mit über einer Million Franken unterstützt. Knapp 200 Gesuchsteller profitierten von einer Förderung.

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Karl Schuler, leitender Hauswart, kümmert sich um den optimalen, energiesparenden Betrieb der technischen Anlagen und der Heizung. (Bild: pd)

Karl Schuler, leitender Hauswart, kümmert sich um den optimalen, energiesparenden Betrieb der technischen Anlagen und der Heizung. (Bild: pd)

Das Förderprogramm Energie habe Investitionen von fast 14 Millionen Franken ausgelöst, teilte die Urner Staatskanzlei am Donnerstag mit. Dank der Massnahmen liessen sich rund 3,6 Millionen Kilowattstunden Strom und 1800 Tonnen an Kohlendioxid-Emissionen einsparen.

Unter anderem wurden 7 Minergie-Neubauten und 33 Wärmepumpen als Ersatz konventioneller Heizungen oder Elektroheizungen unterstützt. Weiter gingen Förderbeiträge an 47 (2014: 34) Photovoltaikanlagen. 64 Förderbeiträge wurden für die Anbindung der Warmwassererzeugung an die Heizung gutgeheissen werden.

Das kantonale Förderprogramm wird auch 2016 fortgeführt, wie der Regierungsrat beschlossen hat. Im laufenden Jahr stehen insgesamt 1,2 Mio. Franken Fördergelder zur Verfügung. Das Geld stammt je zur Hälfte vom Bund und dem Kanton Uri.

 

 Energie sparen dank optimierter Gebäudetechnik

Energo Advanded pdBei grösseren Gebäuden wie Schulen, Spitäler, Sportanlagen oder Verwaltungsgebäuden gebe es oft ein erhebliches Potenzial, Energie und bares Geld zu sparen, heisst es in der Mitteilung des Kantons vom. Das Förderprogramm Energie Uri unterstütze deshalb seit zwei Jahren nebst der Gebäude-Analyse und der Energieberatung für KMU auch «Energo Advanded».

Ziel der Energieeffizienz-Beratung sei, den Energiebedarf von grösseren Gebäuden alleine durch die Optimierung der Gebäudetechnik und ohne Ersatzinvestitionen um 10 bis 15% zu senken. Das Förderprogramm Energie Uri unterstützt private und öffentlich-rechtliche Liegenschaftsbesitzer, die daran teilnehmen, und übernimmt die Kosten von «Energo Advanded» im ersten Vertragsjahr.

(sda/pd/kst)