ENERGIE: Jetzt soll das Volk entscheiden

Gemeinden sollen bei der Vergabe von Wasserkraftprojekten mehr mitreden können. Eine Initiative und ein Referendum sind zustande gekommen.

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Die Vergabe einer Wasserkraftkonzession am Alpbach sorgt für Gesprächsstoff. (Archivbild Sven Aregger)

Die Vergabe einer Wasserkraftkonzession am Alpbach sorgt für Gesprächsstoff. (Archivbild Sven Aregger)

Das Urner Komitee, das mehr Mitsprache bei der Vergabe von Wasserkraftprojekten fordert, ist einen Schritt weiter. Die kantonale Volksinitiative zur Stärkung der Gemeindekompetenzen bei der Vergabe von Wasserkraftprojekten ist zu Stande gekommen. 1002 Unterschriften sind gültig, wie die Standeskanzlei am Mittwoch mitteilte. Damit ist die von der Verfassung geforderte Zahl von 600 Unterschriften erreicht.

Urnengang am 14. Juni

Gleichzeitig reichte das Initiativkomitee ein Referendum gegen den Beschluss des Landrats zur Änderung der Gewässernutzungsverordnung ein. Von den eingereichten Unterschriften sind 1054 gültig. Damit ist die von der Verfassung geforderte Zahl von 450 Unterschriften ebenfalls erreicht. Das Referendum ist damit formell zu Stande gekommen. Die Regierung hat die Volksabstimmung zur Änderung der Gewässernutzungsverordnung auf den 14. Juni festgesetzt.

Markus Zwyssig