ENERGIE: Konzern erteilt Erstfeld Solarzertifikat

Die Techniker der Gemeindewerke Erstfeld sind top, wenn es um Solarenergie geht. Nun wurde der koreanische Konzern LG aufmerksam auf die Spezialisten.

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Walter Tresch (links) von den Gemeindewerken hat von LG-Manager Sven Armbrecht das Solarzertifikat entgegengenommen. (Bild: PD)

Walter Tresch (links) von den Gemeindewerken hat von LG-Manager Sven Armbrecht das Solarzertifikat entgegengenommen. (Bild: PD)

red. Die Solarprofis der Gemeindewerke Erstfeld haben das Zertifikat «Solarpartner LG Pro» erhalten. Diese Anerkennung steht für hohe Qualität, Langlebigkeit und eine gute Beratung. Das Zertifikat wurde am Samstag an der Solarausstellung verliehen.

Über 250 Anlagen realisiert

Die Gemeindewerke Erstfeld sind seit zehn Jahren im Bereich erneuerbare Energien tätig. Mittlerweilen haben die Erstfelder Solarprofis über 250 Anlagen realisiert. Diese erstrecken sich von der Jagdhütte bis zum Solarkraftwerk.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Planung, Beratung und im Anlagenbau und dem Setzen auf Qualität haben sie nun die Aufmerksamkeit des koreanischen Weltkonzerns LG auf sich gezogen. Dieser ehrte die Solarprofis mit der Auszeichnung «Solarpartner LG Pro». Der LG-Solarmanager Sven Armbrecht hat das Zertifikat Walter Tresch, Bereichsleiter erneuerbare Energien bei den Gemeindewerken Erstfeld, übergeben.

«LG vergibt diese Auszeichnung nur selten», sagte Sven Armbrecht am Rand der Veranstaltung. Der Grosskonzern, der seit 15 Jahren Anbieter im Solarbereich sei, setze auf hohe Qualität der Produkte. Um sie in den Markt zu bringen, sei der Konzern auf verlässliche Partner angewiesen. «Mit den Gemeindewerken Erstfeld haben wir einen erstklassigen Partner gefunden», so Armbrecht. «Die Gemeindewerke bieten eine sehr gute Beratung und Installationen an. Für uns wird Erstfeld in den nächsten 25 Jahren ein besonders wichtiger Ansprechpartner sein.»

Für Walter Tresch war die Zertifikat­übergabe einer der Höhepunkt der gut besuchten Solarausstellung, an der es zahlreiche Informationen zu Solaranlagen gab. Wenn Tresch Informationen zu den Anlagen erzählte, drängten sich jeweils bis zu 70 Besucher in den Ausstellungsraum.

«Im Optimieren sind wir spitze»

Tresch versuchte, den Interessierten Mut zu machen, und sie von einer Investition in eine Solaranlage zu überzeugen. Laut Tresch kommt eine Anlage den Einfamilienhausbesitzer etwa so teuer wie die Investition in einen Kleinwagen.

«Die Installation einer Solaranlage ist keine Hexerei», so Tresch. Dagegen sei das Optimieren des Systems eine grosse Herausforderung. «Und im Optimieren sind wir von den Gemeindewerken die Spezialisten», betonte Tresch. Zu besichtigen gab es in der Ausstellung neben einer Solarstromanlage und einem Batteriespeicher auch Tablets, die als raffiniertes Puzzle im Optimierungssystem fungieren. Dazu gab es von den Experten Ausführungen zur «Eigengebrauchsregelung», zu Trends und Technikneuerungen sowie zu Förderbeiträgen vom Bund (KEV) und vom Kanton Uri. Denn Fakt ist: Gerade in Zeiten der Energiewende steigt die Bedeutung der Solarenergie.