ENERGIE: Snee: Jetzt kommt die Parlamentsdebatte

Das Schutz- und Nutzungskonzept erneuerbare Energie sorgt weiter für Diskussion. Demnächst liegt der Ball beim Urner Landrat.

Markus Zwyssig
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Der Kärstelenbach ob Amsteg. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Der Kärstelenbach ob Amsteg. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Das Kantonsparlament befasst sich im Herbst mit dem Schutz- und Nutzungskonzept erneuerbare Energien im Kanton Uri (Snee). Am Freitag veröffentlichte die Regierung ihren Bericht ans Kantonsparlament. Sie beantragt, vom Snee-Bericht in zustimmendem Sinn Kenntnis zu nehmen. Mit Spannung erwartet worden war am 5. Mai der Ausgang der Korporationsbürgergemeinde. Die Bürger sagten klar Ja zum Snee. Der Entscheid fiel im bis auf den letzten Platz gefüllten Ring auf dem Altdorfer Lehn allerdings erst nach langer Diskussion. Am 12. Juni wurde der entsprechende Vertrag unterzeichnet. Die Korporation Ursern wird im Rahmen einer ausserordentlichen Talgemeinde im Herbst über den Vertrag befinden.

Regelmässige Wirkungsberichte

Das Snee zeigt auf, wo Anlagen für die Förderung der erneuerbaren Energien Wasser, Wind und Sonne erstellt werden können, welche Randbedingungen zu berücksichtigen sind und wo Landschaften und Fliessgewässer erhalten bleiben sollen. Der Zeithorizont des Snee beträgt 40 Jahre. Es soll periodisch ein Wirkungsbericht erstellt werden, der aufzeigt, ob und wieweit die Ziele erreicht worden sind.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen UZ und im E-Paper.