ENERGIEVERSORGUNG: EWA strafft sein Förderprogramm

Das Elektrizitätswerk Altdorf (EWA) hat ihm Rahmen seines Förderprogramms seit 2009 insgesamt eine Million Franken an Kunden ausbezahlt. Da private Eigenheimbesitzer inzwischen auf eine breite Förderung durch Bund und Kanton zählen dürfen, richtet das EWA sein Förderprogramm neu aus.

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Eine Solaranlage in Altdorf. (Bild: PD)

Eine Solaranlage in Altdorf. (Bild: PD)

Das Elektrizitätswerk Altdorf (EWA) hat seit Einführung ihres Förderprogramms im Jahr 2009 insgesamt eine Million Franken an Kunden ausbezahlt. Unterstützt wurde damit die Installation von 329 thermischen Solaranlagen zur Warmwassererzeugung, von 48 Fotovoltaikanlagen und der Kauf von 840 energieeffizienten Grossgeräten für Küche und Waschraum. Auch wer seine alte Elektroheizung ersetzen wollte, durfte für die Demontage auf Fördermittel von EWA zählen, so wurde der Ersatz von insgesamt 75 Elektroheizungen mitfinanziert.

Da die Anschaffungspreise für thermischen Solar- und Fotovoltaikanlagen seit Einführung des EWA-Förderprogramms stark gefallen sind – und sowohl der Bund mit der KEV als auch der Kanton Uri mittlerweile eine breite Förderung in Form von finanziellen Beiträgen betreiben – ist eine Anschubfinanzierung von Seiten des EWA nicht mehr notwendig. Wie das EWA am Freitag mitteilte, werden diese Förderbeiträge künftig durch punktuelle Aktionen – wie beispielweise dem Angebot für ein Solarstrom-Kit zum stark reduzierten Preis – ersetzt.

Die Neuausrichtung des Förderprogramms beinhaltet die vermehrte Förderung der Elektromobilität. Dies geschieht beispielsweise durch die Unterstützung beim Bau von URstrom-Elektrotankstellen auf öffentlichen Plätzen. In diesem Bereich macht eine Anschubfinanzierung gemäss EWA nach wie vor Sinn.

pd/zim