ENTFÜHRUNGSALARM: Josef Dittli fordert einen raschen Entscheid

Nicht lange reden, handeln. Die Schweizer Bevölkerung soll bei einer Entführung künftig schneller und vor allem umfassender in die Fahndung eingebunden sein.

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Der Urner Sicherheitsdirektor Josef Dittli. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Der Urner Sicherheitsdirektor Josef Dittli. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Der Mord an der 16-jährigen Lucie Trezzini hat die Schweiz nicht nur aufgewühlt, sondern den Ruf nach einem Alarmsystem neu laut werden lassen. Der Urner Regierungsrat Josef Dittli, Präsident der Zentralschweizer Polizeidirektoren, zeigt im Gespräch mit unserer Zeitung dafür viel Verständnis: «Ich bin der Auffassung, dass die Beschaffung eines Alarmsystems nun schnell geprüft werden muss».

Die Abklärungen seien zu langsam gewesen, es brauche mehr Tempo, sagt Dittli. Er begrüsst den politischen Druck seitens des Ständerates und aus den Kantonen. Dittli schwebt ein Alarmsystem vor, dass Fernsehen, Radio, Durchsagen an Bahnhöfen und moderne Informationstechnologien wie SMS und das Internet umfasst. Falls sich dies als machbar erweise, plädiert Dittli für eine rasche Einführung.

Fabian Fellmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag im Tagesthema der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.