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Altdorf macht Einsprache gegen Projekt Kantonsbahnhof

Mit 15 Punkten der Pläne für den Kantonsbahnhof Altdorf ist der Gemeinderat nicht einverstanden. In sieben Punkten hat man sich mittlerweile mit den SBB geeinigt.
Florian Arnold
Altdorf soll mit dem Kantonsbahnhof zur Drehscheibe des Urner Verkehrs werden. (Bild: Urs Hanhart (2012))

Altdorf soll mit dem Kantonsbahnhof zur Drehscheibe des Urner Verkehrs werden. (Bild: Urs Hanhart (2012))

Die Gemeinde Altdorf ist mit den Plänen des Kantonsbahnhofs nicht zu frieden. Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahren hat der Gemeinderat im März beim Bundesamt für Verkehr Einsprache erhoben, wie Gemeindepräsident Urs Kälin an der Gemeindeversammlung am Donnerstag bekannt gab. Verschiedene Projektelemente hätten den Anliegen der Gemeinde widersprochen oder seien unklar formuliert gewesen, so Kälin.

Personenunterführung wird überdacht

15 Änderungsvorschläge hat die Gemeinde deponiert, auf sieben sei man mittlerweile bereits eingegangen, dies im Rahmen von Einigungsverhandlungen mit den SBB und der Baudirektion. Dazu zählen etwa die Überdachung der Rampe aus der Personenunterführung auf der Westseite, die Fahrgastinformation und Ausstattung beim Kundencenter West oder der Erhalt der heutigen Wartehalle auf dem Mittelperron.

Ausserdem sei vereinbart worden, dass diverse Punkte in der Ausführungsplanung weiterverfolgt würden, so Kälin. «Die Knackpunkte sind aus Sicht des Gemeinderates das zukünftige Temporegime auf dem Bahnhofplatz und der Standort beziehungsweise die Dimensionierung des Versickerungsbeckens auf der Westseite», sagte der Gemeindepräsident.

Rechnung mit Gewinn genehmigt

Die Altdorfer haben die Rechnung 2017 ohne Gegenstimme genehmigt. Diese schliesst bei einem Aufwand von 35,1 Millionen mit einem Ertragsüberschuss von knapp 368'000 Franken im Plus. Gerechnet wurde mit einem fast doppelt so hohen Gewinn.

Die Steuereinnahmen der juristischen Personen liegen rund 1,1 Millionen unter den Erwartungen. Dies ist auf erhebliche Differenzen zwischen den provisorischen Steuerrechnungen und den definitiven Veranlagungen einzelner weniger Firmen zurückzuführen. Auch bei den natürlichen Personen liegen die verbuchten Steuereinnahmen der Vorjahre rund 314'000 Franken hinter den budgetierten Werten zurück.

Aufgrund der zusätzlichen Abschreibungen im Vorjahr mussten 342'000 Franken weniger abgeschrieben werden. Auch die Nettokosten der Sozialhilfe sind rund 152'000 Franken tiefer als angenommen. Auch fielen die Sachaufwendungen tiefer aus als budgetiert. Die Nettoinvestitionen lagen bei knapp 2,3 Millionen. Die Nettoschuld I pro Kopf ist von 605 auf 645 Franken angestiegen. Auch die Rechnung der Wasserversorgung wurde genehmigt.

Gemeinde erwirbt Land

Zugestimmt haben die Altdorfer einer Grenzbereinigung bei der Zufahrt zum Gemeindehausplatz. Im Zusammenhang mit der neuen Tiefgarage und der Überbauung Winterberg wird es dort mehr Verkehr geben. Aus Sicherheitsgründen muss die Nordzufahrt deshalb verbreitert werden, wozu ein Landerwerb vom Restaurant Wilhelm Tell nötig ist. Der Landerwerb kostet 11'700 Franken, zusätzlich wird dem Eigentümer der Nachbarliegenschaft das Benützungsrecht an drei unterirdischen Parkplätzen eingeräumt. Die Gemeinde erhält für die Gewährung dieses Benützungsrechts eine Entschädigung von 49'200 Franken pro Parkplatz, also insgesamt 147'600 Franken.

Eingebürgert wurden am Donnerstagabend Ingrid Furrer-Malina, 1973; Nerosan Theivendram, 1997; Mirfane Zeciri, 1965, und Hana Zeciri, 1997; Kardelen Gür, 1999, und Ulas Gür, 2003; Iva Pavic, 1997, und Ana Pavic, 2000.

Lärmschutz wird gewahrt

Informiert wurde zudem über Lärmmessungen der Gemeindestrassen. «Die Lärmgrenzwerte sind bei allen Liegenschaften heute und zukünftig eingehalten», so der Gemeindepräsident. Es bestehe keine Sanierungspflicht. Untersucht wurden Strassen, die gefährdet waren, die Immissionswerte zu überschreiten. So etwa die Seedorferstrasse, die Attinghauserstrasse, die Gitschenstrasse, die Gurtenmundstrasse und die Hellgasse. Ein Ingenieurbüro hat die Prüfung vorgenommen.

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