ERHEBUNG: Uri: Sinkende Zahl der Nutztiere bringt Probleme

In Uri werden immer weniger Milchkühe und junge Rinder gehalten. Das könnte mittelfristig zu Problemen bei der Bestossung der Alpen führen.

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Das Kalb ist gerade auf der Weide zur Welt gekommen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Das Kalb ist gerade auf der Weide zur Welt gekommen. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

bar. Gegenüber dem Vorjahr ist der Nutztierbestand (Rindvieh, Schafe, Ziegen und Pferde) im Kanton Uri um fast 500 zurückgegangen. Beim Amt für Landwirtschaft des Kantons Uri kennt man die genauen Gründe für diesen Rückgang nicht. «Besonders erstaunlich ist diese Zahl, wenn man bedenkt, dass 2012 ein gutes Futterjahr war», sagt Hanspeter Kempf vom Amt für Landwirtschaft des Kantons Uri. Das heisst: «Die Landwirte hatten keinen Grund, Tiere zu verkaufen, weil zu wenig Futtervorräte vorhanden waren – im Gegenteil.» Kempf vermutet deshalb eher, dass Landwirte, die zusätzliche Flächen pachten konnten, die Tierbestände nicht aufgestockt haben. Für Kempf ist klar: «Dieser Rückgang bei den Milchkühen sowie beim Jungvieh wird mittelfristig auch negative Auswirkungen auf die Bestossung der Urner Alpen haben.»,

Pro Monat ein Betrieb weniger

Im Jahr 2008 erhielten noch 626 Urner Betriebe Direktzahlungen. Im laufenden Jahr kommen noch 566 (Vorjahr: 579) Betriebe in den Genuss dieser Bundesgelder. Dies bedeutet einen Rückgang von 60 Betrieben innerhalb der letzten fünf Jahre. Oder anders ausgedrückt: In Uri ist in dieser Zeitspanne pro Monat ein Betrieb verschwunden.

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