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Erneut nicht nach Wunsch gelaufen

Linda und Reto Indergand blieben an den Weltcuprennen in Andorra erneut hinter ihren eigenen Erwartungen zurück und erlebten damit erneut ein enttäuschendes «Wochenende zum Vergessen».
Roland Jauch
Linda Indergand auf einer anspruchsvollen Passage des sonntäglichen Weltcuprennens in Andorra. (Bild: Roland Jauch, Vallnord, 15. Juli 2018)

Linda Indergand auf einer anspruchsvollen Passage des sonntäglichen Weltcuprennens in Andorra. (Bild: Roland Jauch, Vallnord, 15. Juli 2018)

Das Geschwisterpaar Linda und Reto Indergand reiste nach einem «Weekend zum Vergessen» in Val di Sole an die Weltcuprennen in Vallnord in Andorra. Geburtstagskind Linda Indergand (Focus XC Team) startete am Freitag, 13. Juli, mit ihrer persönlichen Glücksnummer 13 zum Short Track Race. Am Ende resultierte dann passend auch der 13. Rang. «Mit etwas mehr Risiko und Angriff wäre eventuell eine leicht bessere Klassierung möglich gewesen, aber es galt auch die Kräfte im Hinblick auf das Cross-Country-Rennen vom Sonntag einzuteilen», sagte Linda Indergand nach dem Rennen.

Nidwaldnerin holt ersten Weltcupsieg

Zum ersten Sieg in einem Elite-Weltcuprennen kam die Nidwaldnerin Alessandra Keller (Thömus/RN Racing Team). Sie hatte bereits in den letzten Rennen mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und galt damit wiederum als Anwärterin auf einen Podestplatz. In der letzten Runde konnte sich Alessandra Keller von ihren Gegnerinnen absetzen und so ihren ersten Triumph in einem Short Track Race einfahren.

2017 war Linda Indergand in Vallnord im Cross-Country-Rennen Vierte auf dem Weltcup-Podest geworden. In diesem Jahr setzte sie sich erneut einen Platz in den Top Ten als Ziel. Sie konnte die dafür notwendige Leistung aber nicht abrufen und beendete das Rennen auf Rang 19. Vor allem im mittleren Teil des Wettkampfs bekundete sie nach eigener Aussage Mühe. Es sein einfach nicht ihr Tag gewesen. Schnellste Fahrerin bei den Elite-Damen war die bereits 45-jährige Norwegerin Gunn-Rita Dahle Flesjaa (Team Merida Gunn-Rita), Zweite wurde Jolanda Neff (Kross Racing Team), Dritte die Kanadierin Emily Batty (Trek Factory Racing XC).

Neuling auf dem obersten Treppchen

Reto Indergand (BMC Mountainbike Racing Team) startete mit leichten Prellungen an der Hüfte, die er sich in Val di Sole zugezogen hatte, ins Short-Track-Rennen. Diese Blessuren spürte er vor allem bei den Anstiegen, die vollen Krafteinsatz erforderten. Da er bereits nach dem Start in die hinteren Bereiche zurückgefallen war, entschied er sich, das Rennen als Training zu Ende zu fahren und so noch ein paar wertvolle Punkte zu sammeln (Schlussrang 34). Da nur die ersten beiden Startreihen aufgrund der Klassierung im Short Track Race vergeben werden, blieb der Schaden für ihn so in Grenzen. Wie bei den Damen gab es auch bei den Herren mit Henrique Avancini einen Neuling auf dem obersten Treppchen. Es war der erste Weltcupsieg eines Brasilianers überhaupt.

Etwas Ratlosigkeit bei Reto Indergand

Für das Cross-Country-Rennen fühlte sich Reto Indergand wieder fit. Aber auch er konnte nicht überzeugen, schloss das Rennen auf Rang 39 ab und wirkte etwas ratlos. «Die Höhe und die Temperaturen haben mir nichts ausgemacht, aber irgendwie wollte es einfach nicht richtig laufen», so sein Fazit. Sieger bei den Elite-Herren wurde der Italiener Gerhard Kerschbaumer (Torpado Gabogas) vor Nino Schurter (Scott-Sram MTB Racing).

Nun visieren die Geschwister Indergand die EM in Glasgow an. Die offiziellen Nominierungen von Swiss Cycling werden demnächst bekannt gegeben.

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