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Erstes Buch über Eggberge verkauft sich gut

Die Autorinnen sind glücklich, dass ihr Buch «strängwärchig» nun erschienen ist. An der Vernissage konnten bereits 120 Bücher verkauft werden.
Peter Gisler (rechts) von der Drechsler Boutique auf den Eggbergen hat an der Vernissage bei Martin Arnold, Marie-Ann Arnolds Ehemann, ein «strängwärchig»-Exemplar erworben. (Bild: PD/Andrea Graf-Aschwanden)

Peter Gisler (rechts) von der Drechsler Boutique auf den Eggbergen hat an der Vernissage bei Martin Arnold, Marie-Ann Arnolds Ehemann, ein «strängwärchig»-Exemplar erworben. (Bild: PD/Andrea Graf-Aschwanden)

Am vergangenen Sonntag hat die Vernissage des Buches «strängwärchig» von Marie-Ann Arnold und Vreni Aschwanden stattgefunden. Etwa 60 Besucher kamen nach dem Gottesdienst ins Restaurant Eggberge. Mehr als 30 Leute konnten nicht hinauffahren und warteten in der Talstation auf die kurzfristig organisierte Buchausgabe. Die Luftseilbahn musste den Betrieb wegen zu viel Wind von 10 bis 14 Uhr einstellen. Aber alle kamen oder werden noch zu ihrem Buch kommen. Weil der Vorrat von 120 Büchern bei einer Gesamtauflage von 400 Exemplaren nicht ausreichte, durften noch Bestellungen aufgenommen werden.

Im Restaurant Eggberge hat Marie-Ann Arnold die Gäste begrüsst und aufgezeigt, wie es zu diesem Projekt gekommen ist. Ein Buch war nicht geplant, es ist gewachsen aus den interessanten Erzählungen. Die Frage nach dem Schulhaus auf den Eggbergen stand am Anfang.

Achtung vor dem strengen Leben

21 Gespräche mit 25 Erzählenden waren das Ergebnis. Die Autorinnen danken den Porträtierten, aber auch jenen, die das Projekt finanziell unterstützt haben: dem Kanton Uri, der Gemeinde Altdorf, der Korporation Uri, der Dätwyler-Stiftung, dem Rotary Club, dem Lions Club und privaten Sponsoren. Das Buch profitierte von Beratungen und Lektoratsarbeit von Felix Aschwanden und Walter Brücker, wie auch von der Fotobearbeitung durch Eva Herger. Die Form und das Layout des Buches stammen von Corina Gamma, eine Altdorferin, die in Los Angeles lebt. Sie ist Gestalterin und Künstlerin.

Ob der Erfolg daran liegt, dass es noch kein Buch über die Eggberge gibt? Oder dass die Eggbergler ihre Wertschätzung und Achtung spüren? Es ist die Achtung vor dem strengen Leben, das sie mit Selbstverständlichkeit hinnahmen und die Entbehrungen ertrugen, wie die porträtierte Eggberglerin Ida Planzer-Diethelm nach der Ansprache von Marie-Ann Arnold meinte.

Die ersten Reaktionen zum Buch sind bereits eingetroffen. Eine Besucherin meinte, sie habe sofort das Buch lesen müssen und keine Zeit fürs Mittagessen gehabt. Der Familienforscher Josef Muheim sagte, er höre geradezu die Leute, wie sie erzählen.

Vreni Aschwanden äusserte an der Vernissage eine Idee für ein neues Projekt. «Das fotografische Gedächtnis der Eggberge» soll entstehen aus den Fotografien, die im Herrgottswinkel aufgehängt oder in den Fotoalben eingeklebt sind. Vor allem die Bilder aus der analogen Zeit sind gesucht. So kann ein Foto-Archiv Eggberge entstehen, dass digital allen zugänglich sein wird.

Nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit – auch mit Pausen – sind die Urheberinnen Marie-Ann Arnold und Vreni Aschwanden glücklich, dass das Buch nun gedruckt vorliegt und Freude und Interesse verbreitet. (pd/ml)

Das Buch kostet 28 Franken und ist erhältlich im Buchhandel bei Bido, bei Gisler Medien Gisler 1843 AG, in den Bergrestaurants Eggberge und Seeblick und an der Talstation der Luftseilbahn Eggberge Flüelen.

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