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ERSTFELD: 1074 Personen haben Petition unterschrieben

Das «Komitee gegen verordneten Schiesslärm in Erstfeld» trifft ins Schwarze: «Die Stimmungslage spricht klipp und klar gegen neue Immissionen.
Bruno Arnold
In diesem Gebiet in Erstfeld möchten die Urner Schützen eine regionale Schiessanlage bauen. (Bild: Anian Heierli / Neue UZ)

In diesem Gebiet in Erstfeld möchten die Urner Schützen eine regionale Schiessanlage bauen. (Bild: Anian Heierli / Neue UZ)

Das «Komitee gegen verordneten Schiesslärm in Erstfeld» hat innert rund drei Wochen nicht weniger als 1074 Unterschriften gegen die Idee der Urner Schützen gesammelt. Diese planen im Gebiet nördlich des Portals des Neat-Basistunnels in Erstfeld, direkt oberhalb der Gotthardstrasse, eine regionale Schiessanlage zu bauen.

An die Regierung gelangen

«Während der Unterschriftensammlung hat sich deutlich gezeigt, dass die Stimmungslage klar und deutlich gegen eine regionale Schiessanlage mit neuen Immissionen in Erstfeld spricht», schreibt das Komitee in einer Medienmitteilung. Der Gemeinderat soll deshalb nun die Regierung kontaktieren und sie über den Widerstand informieren. Andreas Siegenthaler, der Sprecher des Komitees, gibt sich unserer Zeitung gegenüber äusserst kämpferisch: «Wir sind bereit, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um die geplante regionale Schiessanlage zu verhindern.» Was ihm besonders sauer aufstosse, sei die grundsätzliche Haltung der Schützen, die glaubten, dass man «Lärm einfach zu Lärm» abschieben könne. Die Idee, Schiesslärmimmissionen mit einer regionalen Anlage in Erstfeld einfach auf einen Standort im Urner Talboden zu konzentrieren und damit in den umliegenden Gemeinden eliminieren zu wollen, sei nicht akzeptabel.

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