ERSTFELD: Die Bevölkerung erhält Tipps für Laufsport

Die Erstfelder Leichtathleten wollen Leute motivieren, im Jahr 2010 einen Marathon zu laufen. Am Samstag stellten sie ihre Vision vor.

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Die Erstfelder Leichtathleten wollen für Marathonläufe - wie hier 2007 in Luzern - motivieren. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Erstfelder Leichtathleten wollen für Marathonläufe - wie hier 2007 in Luzern - motivieren. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Leichtathleten Erstfeld haben sich schon seit längerer Zeit erfolgreich dem Laufsport verschrieben. Mit der «Vision Marathon 2010» versuchte der LA TV Erstfeld am vergangenen Samstag im Casino, der Bevölkerung den Laufsport schmackhaft zu machen. «Unser Anliegen ist, durch gemeinsames Trainieren, gezieltes Aufbautraining, Tipps und Kameradschaft alle Interessierten zu motivieren, 2010 erfolgreich einen Marathon oder Halbmarathon zu laufen», sagte Urs Inderkum, Präsident der Leichtathleten Erstfeld.

Lauftechnik, Psyche und Trainingsmethoden gehören zusammen
Hansruedi Kunz, ehemaliger Spitzenmehrkämpfer und Nationaltrainer im Zehnkampf, hat schon etliche Marathons absolviert. Aus seiner Erfahrung als Athlet, Trainer, Dozent und Naturarzt zeigte er die Grundlagen für die Trainingsplanung im Ausdauerlaufen auf. Um einen Marathon möglichst ökonomisch zu laufen, brauche es zudem eine gute Lauftechnik. «Marathon vorbereiten heisst, die Trainings periodisch auf das Wettkampfdatum auszurichten», meinte Hansruedi Kunz, wobei strengere und weniger strenge Einheiten ebenso dazugehören wie Vorbereitungswettkämpfe als Standortbestimmung.

Gianmarco Sala, Arzt und selbst erfolgreicher Ausdauersportler und Triathlet, beleuchtete die Ausdauerleistung aus medizinischer Sicht. Bei einem Marathon seien nicht nur der Bewegungsapparat und die inneren Organe wie Herz oder Lunge gefordert, sondern auch die Psyche und das soziale Umfeld. Und Sämi Imhof, ehemaliger Präsident der LA TV Erstfeld, ging auf Trainingsmethoden im Laufsport ein. Als wichtigste Prinzipien fürs Lauftraining erachtet er unter anderem die Individualität, den optimalen Trainingsreiz, die Kontinuität sowie die Balance zwischen Belastung und Erholung.

Vreny Püntener

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.