ERSTFELD: Die Krise hat Uri noch nicht ganz erreicht

Uri leidet weniger unter der Wirtschaftkrise als andere Kantone, so das Fazit einer Politveranstaltung in Erstfeld.

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Alt Bundesrat Christoph Blocher zeigte an der Podiumsdiskusison Rezepte zur Krisenbewältigung auf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Alt Bundesrat Christoph Blocher zeigte an der Podiumsdiskusison Rezepte zur Krisenbewältigung auf. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

«Wirtschaftskrise wie weiter im Kanton Uri?» Diese Frage wurde am Freitag in Erstfeld erörtert. Geladen zu diesem Anlass hatte die SVP Uri. Tony Z?graggen, Präsident des kantonalen Gewerbeverbandes, wies darauf hin, dass es im Kanton Uri Betriebe gebe, deren Umsatz im letzten Jahr regelrecht zusammengebrochen sei. Betroffen seien in erster Linie exportorientierte Unternehmen wie die Ruag und die Dätwyler AG.

Volkswirtschaftsdirektor Isidor Baumann referierte zur Frage «Wie zeigt sich die Wirtschaftskrise in Uri?». Dass Uri über keinen grossen Bankenplatz verfüge, erweise sich nun als Vorteil. Zudem profitiere man von der Flexibilität der KMU und der Arbeitnehmer.

Alt Bundesrat Christoph Blocher beantwortete die Frage «Was ist zu tun in einer solchen Krise?» wie folgt: «Betroffene Unternehmen müssen radikal den Rotstift ansetzen und sich auf ihre Stärken besinnen.»

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.