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ERSTFELD: Die Urner Regierung bekennt sich zum Bahnstandort

Die Regierung will sich in Uri weiterhin für die Bahnarbeitsplätze einsetzen. Ihr Einfluss ist aber begrenzt.
Ein Güterwagen in Erstfeld. Die Gemeinde hat in den letzten Jahrzehnten viele Bahnarbeitsplätze verloren. (Archivbild Keystone/Urs Flüeler)

Ein Güterwagen in Erstfeld. Die Gemeinde hat in den letzten Jahrzehnten viele Bahnarbeitsplätze verloren. (Archivbild Keystone/Urs Flüeler)

red. Von den einst 500 Bahn-Arbeitsplätzen sind Erstfeld weniger als 200 geblieben. Letzte Hiobsbotschaft: Im April gab BLS Cargo bekannt, rund 50 bis 60 Lokführerstellen zu streichen, 32 dürften es allein in Erstfeld sein.

In einer Parlamentarischen Empfehlung hat Landrat David Imhof (SP, Erstfeld) deshalb die Urner Regierung aufgefordert, dass sie sich «mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln» für die Bahnarbeitsplätze stark mache. In ihrer Antwort hält die Regierung nun fest: Sie habe sich wiederholt und mit Nachdruck für Arbeitsplätze eingesetzt – bei Vernehmlassungen, Stellungnahmen und Gesprächen mit dem Bund und den SBB. Der Regierungsrat ist auch bereit, weiterhin um den Standort Erstfeld samt der Reparatur- und Unterhaltswerkstätte zu kämpfen. Er empfiehlt dem Landrat, den Vorstoss zu überweisen.

Neue Impulse dank der Neat

Für Interventionen des Kantons stehen unter anderem die Behördendelegation Uri, Koordinationssitzungen mit den SBB, die Arbeitsgruppe «Bahnarbeitsplätze Erstfeld» und ein direkter Austausch mit Geschäftsleitungsmitgliedern der SBB und der BLS zur Verfügung. Der Regierungsrat verlangt von der BLS, dass der geplante Stellenabbau von Lokpersonal in Uri sozialverträglich passieren muss. Grundsätzlich betont die Regierung aber, dass ihr Einfluss in personalrechtlichen Angelegenheiten nur sehr beschränkt ist: «Die Anstellungsbedingungen unterliegen nationalem Recht und betreffen alle Kantone in gleicher Weise.» Neue Impulse erhofft man sich jedoch von der Neat. Mit dem zugesicherten Erhaltungs- und Interventionszentrum entstehen in Erstfeld rund 80 Arbeitsplätze. Sie können den Stellenabbau der SBB in Erstfeld zwar nur teilweise kompensieren. Die Regierung erachtet die neuen Stellen aber als «nachhaltig und zukunftsträchtig».

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