ERSTFELD: Erstfeld rückt sich ins bessere Licht

Die Strassenbe­leuchtung ist ein Energie- und Steuergeldfresser und trotzdem nötig. Wie sich Geld und Strom sparen lassen, zeigen die Gemeindewerke Erstfeld.

Drucken
Teilen
Erich Furrer von den Gemeindewerken Erstfeld bei der Arbeit. (Bild pd)

Erich Furrer von den Gemeindewerken Erstfeld bei der Arbeit. (Bild pd)

Die Schweizerische Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.) hat die Strassenbeleuchtungen von Gemeinden und Städten aus der ganzen Schweiz unter die Lupe genommen.

Fazit: Erstfeld gehörte zum Zeitpunkt der Untersuchung zum besten Drittel. «In der Zwischenzeit haben wir uns sogar noch verbessert», weiss Roman Betschart, Geschäftsführer der Gemeindewerke Erstfeld.

Die Ortsbeleuchtung ist eine Dienstleistung der Gemeindewerke an die Erstfelder Bevölkerung. Der von S.A.F.E. empfohlene Energiegrenzwert für die Beleuchtung eines Kilometers Strasse von 8000 kWh pro Jahr wird in Erstfeld jetzt schon unterschritten. «Das ist ein guter Wert», lobt Giuse Togni, Leiterin der S.A.F.E.-Untersuchung.

Gelb ist besser als blau
Erreicht haben das die Gemeindewerke, indem sie konsequent die uneffizienten Quecksilberlampen durch neue Energie sparende Natriumlampen ersetzt haben und die Beleuchtung fortlaufend optimieren.

«Die in Erstfeld eingesetzten Lampen sind nicht teurer als die herkömmlichen Produkte, haben eine längere Lebensdauer und brauchen nur halb so viel Strom», so Togni. Der Wechsel ist augenfällig. Statt in kühlem Blau scheint in der Nacht nun ein warmes Gelb aufs Trottoir. «Ich empfinde dieses Licht als viel angenehmer», sagt die Energieexpertin.

red

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.