Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ERSTFELD: Fahrzeuge für Basistunnelunterhalt erhalten Namen der Bergstrecke

Sechs Spezialfahrzeuge, die zum Unterhalt des Gotthardbasistunnels verwendet werden, sind am Freitag auf die Namen von Bahnstationen der alten Bergstrecken getauft worden. Insgesamt werden für die Erhaltung des Gotthardbasistunnels und später auch des Ceneribasistunnels 30 Spezialfahrzeuge eingesetzt.
Ein Zug fährt durch den Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

Ein Zug fährt durch den Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

Die sechs Basisfahrzeuge, die elektrisch ab Fahrdraht oder mit einem Dieselmotor angetrieben werden und bis zu 100 km/h schnell fahren können, heissen Erstfeld, Wassen, Airolo, Ambri-Piotta, Giornico und Biasca. Weitere sieben solcher Basisfahrzeuge sollen im Frühling 2018 getauft werden.

Gebaut werden die Spezialfahrzeuge von der Firma Harsco Rail. Die Lieferung der total 13 Basisfahrzeuge habe sich aufgrund von Engineering-Problemen des Lieferanten sowie Beschaffungsengpässen bei den Elektrokomponenten um zwei Jahre verzögert, teilten die SBB am Freitag mit.

Zu den mit einem Antrieb ausgestatteten 13 Basisfahrzeugen kommen 17 antriebslose Spezialwagen. Diese waren bereits 2015 und 2016 ausgeliefert worden. Die Fahrzeuge waren von Harsco speziell für die Arbeiten im Gotthard- und Ceneribasistunnel konzipiert worden.

Spezielle Anforderungen

Der 57 Kilometer lange Gotthardbasistunnel stelle besondere Anforderungen an die Erhaltungsarbeiten, teilten die SBB mit. Der Zugang zu den verschiedenen Arbeitsstellen im Tunnelsystem sei grösstenteils nur über die Schiene von den beiden Portalen her möglich.

Die Arbeitsstellen sind jeweils auf mehrere Stellen im Tunnel verteilt. Mit den Spezialfahrzeugen kann die SBB in unterschiedlichen Kompositionen in den Tunnel einfahren. Der Zug könne in einzelne Teilzüge getrennt werden, die im Tunnel durchschnittlich elf verschiedene Baustellen versorgen, teilten die SBB mit. Die Kuppelung erfolge automatisch auf Knopfdruck.

Die Erhaltungszüge werden in den Erhaltungs- und Interventionszentren in Erstfeld und Biasca bereitgestellt. Die Arbeitsstellen müssen gegen Schichtende rechtzeitig geräumt sein, um den Tunnel wieder für den Regelbetrieb freizugeben. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.