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ERSTFELD: Gotthard-Basistunnel feierlich gesegnet

Der Gotthard-Basistunnel ist am Mittwochmorgen feierlich gesegnet worden. Geistliche dreier Religionen führten vor der offiziellen Eröffnung gemeinsam eine Segnungszeremonie im Berg durch. Pater Martin Werlen besprengte den sogenannten Mustertunnel mit Weihwasser.
Abt Martin Werlen bei der Segnung des Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Abt Martin Werlen bei der Segnung des Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Ein mehrfaches «Bumm» für den ausfahrenden Eröffnungszug auf dem Festplatz Rynächt. (Bild: Keystone / Laurent Gilleron)Ein mehrfaches «Bumm» für den ausfahrenden Eröffnungszug auf dem Festplatz Rynächt. (Bild: Keystone / Laurent Gilleron)
Das Publikum freut sich über die erste Durchfahrt beim Festplatz in Rynächt. (Bild: Nadia Schärli)Das Publikum freut sich über die erste Durchfahrt beim Festplatz in Rynächt. (Bild: Nadia Schärli)
Sie setzten einen Schlusspunkt unter die Feier: Die Piloten der Patrouille Suisse. (Bild: Keystone/TI-Press/Samuel Goday)Sie setzten einen Schlusspunkt unter die Feier: Die Piloten der Patrouille Suisse. (Bild: Keystone/TI-Press/Samuel Goday)
Noch ist ein Band im Weg: SBB-Chef Andreas Meyer (links) und Bundespräsident Johann Schneider-Ammann unmittelbar vor der Zeremonie der offiziellen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)Noch ist ein Band im Weg: SBB-Chef Andreas Meyer (links) und Bundespräsident Johann Schneider-Ammann unmittelbar vor der Zeremonie der offiziellen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)
Voilà! Das Band wird durchschnitten. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)Voilà! Das Band wird durchschnitten. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)
Zum Schluss wird gesungen: Johann Schneider-Ammann intoniert den Schweizer Psalm. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Zum Schluss wird gesungen: Johann Schneider-Ammann intoniert den Schweizer Psalm. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Die politische Prominenz fährt einen Sonderzug: Das ganz entspannte Quartett, der italienische Premierminister Matteo Renzi, der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Frankreichs Präsident François Hollande und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. (Bild: Keystone / Ruben Sprich)Die politische Prominenz fährt einen Sonderzug: Das ganz entspannte Quartett, der italienische Premierminister Matteo Renzi, der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Frankreichs Präsident François Hollande und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. (Bild: Keystone / Ruben Sprich)
Die Urner Reussebene in einem besonderen Moment: Ein Rauchzeichen signalisiert die Ausfahrt des ersten offiziellen Passagierzugs. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)Die Urner Reussebene in einem besonderen Moment: Ein Rauchzeichen signalisiert die Ausfahrt des ersten offiziellen Passagierzugs. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)
Am Nordportal winkt der Lokführer aus dem Fenster. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Am Nordportal winkt der Lokführer aus dem Fenster. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Fast synchron: Die Eröffnungszüge fahren aus dem Tunnel. (Bild: Alptransit Livestream)Fast synchron: Die Eröffnungszüge fahren aus dem Tunnel. (Bild: Alptransit Livestream)
Zwei Premiere-Passagiere sehen nichts durchs Fenster. Da bleibt Zeit für Grüsse aus dem Tunnel. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)Zwei Premiere-Passagiere sehen nichts durchs Fenster. Da bleibt Zeit für Grüsse aus dem Tunnel. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)
Dieses Abteil im Zug nach Bellinzona haben Schulkinder in Beschlag genommen. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)Dieses Abteil im Zug nach Bellinzona haben Schulkinder in Beschlag genommen. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)
Ein Ticketgewinner testet das Nickerchen im Tunnel. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)Ein Ticketgewinner testet das Nickerchen im Tunnel. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)
Viel zitiertes Bonmot von alt Bundesrat Adolf Ogi: «Freude herrscht.» Hier trifft es zu. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)Viel zitiertes Bonmot von alt Bundesrat Adolf Ogi: «Freude herrscht.» Hier trifft es zu. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)
Im Eröffnungszug: Das Wort hat der Zugbegleiter. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)Im Eröffnungszug: Das Wort hat der Zugbegleiter. (Bild: Keystone / Epa / Christian Beutler)
Präzision bei der Einfahrt: Die beiden Züge im Norden und Süden fahren gleichzeitig in den Tunnel ein. (Bild: Nadia Schärli)Präzision bei der Einfahrt: Die beiden Züge im Norden und Süden fahren gleichzeitig in den Tunnel ein. (Bild: Nadia Schärli)
Zeugen einer anderen Transport-Ära galoppieren durch das Festzelt. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)Zeugen einer anderen Transport-Ära galoppieren durch das Festzelt. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)
Künstler stellen in einer Performance die Arbeit, aber auch die mytischen Seiten des Bauprojekts dar. (Bild: Nadia Schärli)Künstler stellen in einer Performance die Arbeit, aber auch die mytischen Seiten des Bauprojekts dar. (Bild: Nadia Schärli)
Inszeniert hat die Darbietung der deutsche Regisseur Volker Hesse. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)Inszeniert hat die Darbietung der deutsche Regisseur Volker Hesse. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)
Arbeiter begegnen den Geistern des Berges. (Bild: Nadia Schärli)Arbeiter begegnen den Geistern des Berges. (Bild: Nadia Schärli)
Gäste beschränken sich nicht aufs Zusschauen. Sie wollen auch festhalten. (Bild: Keystone / Ruben Sprich)Gäste beschränken sich nicht aufs Zusschauen. Sie wollen auch festhalten. (Bild: Keystone / Ruben Sprich)
Showtime auch in Polleggio: Zeitgleich nicht nur die Reden der Bundesräte, sondern auch die Performance. (Bild: Keystone / Davide Agosta)Showtime auch in Polleggio: Zeitgleich nicht nur die Reden der Bundesräte, sondern auch die Performance. (Bild: Keystone / Davide Agosta)
Liegts an der südlichen Lage? In Pollegio sind die Darsteller deutlich weniger bekleidet … (Bild: Keystone/ Gabriele Putzu)Liegts an der südlichen Lage? In Pollegio sind die Darsteller deutlich weniger bekleidet … (Bild: Keystone/ Gabriele Putzu)
… zwar – manchmal auch deutlich mehr. (Bild: Keystone/ Gabriele Putzu)… zwar – manchmal auch deutlich mehr. (Bild: Keystone/ Gabriele Putzu)
Mitwirkende des Theatro Dimitri gehen in ihrer Show die Wände hoch. (Bild: Pablo Gianinazzi/Keystone,Ti-Press via APi)Mitwirkende des Theatro Dimitri gehen in ihrer Show die Wände hoch. (Bild: Pablo Gianinazzi/Keystone,Ti-Press via APi)
Bundesrat Alain Berset, Frankreichs Präsident François Hollande und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen in Erstfeld ein. (Bild: Nadia Schärli)Bundesrat Alain Berset, Frankreichs Präsident François Hollande und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen in Erstfeld ein. (Bild: Nadia Schärli)
Johann Schneider- Ammann präsentiert sich mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. (Bild: Nadia Schärli)Johann Schneider- Ammann präsentiert sich mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. (Bild: Nadia Schärli)
Hohe Ehrengäste: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann posiert mit Italiens Premierminister Matteo Renzi vor eine Tunnel-Kulisse (also nicht wirklich im Tunnel). (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)Hohe Ehrengäste: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann posiert mit Italiens Premierminister Matteo Renzi vor eine Tunnel-Kulisse (also nicht wirklich im Tunnel). (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)
Johann Schneider-Ammann nimmt sich Frankreichs Präsident François Hollande zur Seite. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)Johann Schneider-Ammann nimmt sich Frankreichs Präsident François Hollande zur Seite. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)
Aussenminister Didier Burkhalter (rechts) begrüsst Lichtensteins Premierminister Adrian Hasler. (Bild: Keystone/Reuters POOL/Ruben Sprich)Aussenminister Didier Burkhalter (rechts) begrüsst Lichtensteins Premierminister Adrian Hasler. (Bild: Keystone/Reuters POOL/Ruben Sprich)
Auf dem Bild zu sehen sind (in der vorderen Reihe von links): Bundesrätin Doris Leuthard, Frankreichs Staatschef François Hollande, Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesrat Ueli Maurer. In den hinteren beiden Reihen von links: Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Ständeratspräsident Raphael Comte, Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler, Bundesrat Guy Parmelin, Bundesrat Didier Burkhalter, der österreichische Bundeskanzler Christian Kern, der italienische Premierminister Matteo Renzi, Nationalratspräsidentin Christa Markwalder und Bundeskanzler Walter Thurnherr. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)Auf dem Bild zu sehen sind (in der vorderen Reihe von links): Bundesrätin Doris Leuthard, Frankreichs Staatschef François Hollande, Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesrat Ueli Maurer. In den hinteren beiden Reihen von links: Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Ständeratspräsident Raphael Comte, Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler, Bundesrat Guy Parmelin, Bundesrat Didier Burkhalter, der österreichische Bundeskanzler Christian Kern, der italienische Premierminister Matteo Renzi, Nationalratspräsidentin Christa Markwalder und Bundeskanzler Walter Thurnherr. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer / Pool)
Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Aussenminister, will den Höhepunkt europäischer Transportgeschichte nicht verpassen. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Aussenminister, will den Höhepunkt europäischer Transportgeschichte nicht verpassen. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Bundespräsident Johann Schneider-Amman umzingelt von Medienschaffenden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LU)Bundespräsident Johann Schneider-Amman umzingelt von Medienschaffenden. (Bild: Nadia Schärli / Neue LU)
Derweil: Schüler steigen in den Zug. (Bild: Keystone / Carlo Reguzzi)Derweil: Schüler steigen in den Zug. (Bild: Keystone / Carlo Reguzzi)
Der italienische Transportminister Graziano Delrio (Mitte), bei der Ankunft auf dem südlichen Festgelände. (Bild: Keystone / Gabriele Putzu)Der italienische Transportminister Graziano Delrio (Mitte), bei der Ankunft auf dem südlichen Festgelände. (Bild: Keystone / Gabriele Putzu)
Das Festzelt auf dem Areal Rynächt hat sich mit Publikum gefüllt. (Bild: Alptransit Livestream)Das Festzelt auf dem Areal Rynächt hat sich mit Publikum gefüllt. (Bild: Alptransit Livestream)
Bundespräsident Johann Schneider-Amman spricht in Rynächt, Doris Leuthard in Pollegio. (Bild: Nadia Schärli)Bundespräsident Johann Schneider-Amman spricht in Rynächt, Doris Leuthard in Pollegio. (Bild: Nadia Schärli)
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann spricht am Festplatz Rynächt zu den Journalisten. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Bundespräsident Johann Schneider-Ammann spricht am Festplatz Rynächt zu den Journalisten. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Die Einlage vor der Show: Ein Tänzer wärmt sich auf für seinen Auftritt. (Bild: Keystone / Laurent Gilliéron)Die Einlage vor der Show: Ein Tänzer wärmt sich auf für seinen Auftritt. (Bild: Keystone / Laurent Gilliéron)
Mitarbeiter der SBB-Bahnpolizei und der Securitrans warten am Gotthard-Nordportal auf die Ankunft des Extrazuges. (Bild: Nadia Schärli)Mitarbeiter der SBB-Bahnpolizei und der Securitrans warten am Gotthard-Nordportal auf die Ankunft des Extrazuges. (Bild: Nadia Schärli)
Gewinner einer Fahrkarte für die Mitfahrt im ersten Passagierzug durch den Tunnel steigen ein. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Gewinner einer Fahrkarte für die Mitfahrt im ersten Passagierzug durch den Tunnel steigen ein. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
In Arth-Goldau versammeln sich Gewinner eines Mitfahr-Tickets. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)In Arth-Goldau versammeln sich Gewinner eines Mitfahr-Tickets. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Alt-Bundesrat Flavio Cotti: Auch er ist zukünftig eine halbe Stunde schneller in der Deutschschweiz. (Bild: Alptransit Livestream)Alt-Bundesrat Flavio Cotti: Auch er ist zukünftig eine halbe Stunde schneller in der Deutschschweiz. (Bild: Alptransit Livestream)
Die Bundesräte Ueli Maurer und Simonetta Sommaruga warten – unter anderem auf den Auftritt ihres Bundesratskollegen Johann Schneider-Ammann. (Bild: Alptransit Livestream)Die Bundesräte Ueli Maurer und Simonetta Sommaruga warten – unter anderem auf den Auftritt ihres Bundesratskollegen Johann Schneider-Ammann. (Bild: Alptransit Livestream)
Pieter Zeilstra, Pfarrer Martin Werlen, der Rabbiner Marcel Yair Alimi, Pfarrerin Somina Rauch und der Imam Bekim Alimi (von links) unterwegs zur Segnung des Gotthard-Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)Pieter Zeilstra, Pfarrer Martin Werlen, der Rabbiner Marcel Yair Alimi, Pfarrerin Somina Rauch und der Imam Bekim Alimi (von links) unterwegs zur Segnung des Gotthard-Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)
Pfarrer Martin Werlen bei der Segnung des neuen Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)Pfarrer Martin Werlen bei der Segnung des neuen Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)
Eine Statue der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Mineure, bei der Segnung des Gotthard Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)Eine Statue der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Mineure, bei der Segnung des Gotthard Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)
Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Alptransit Gotthard AG, Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamtes fuer Verkehr und SBB-CEO Andreas Meyer (von links) in Castione. (Bild: Keystone / Davide Agosta)Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Alptransit Gotthard AG, Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamtes fuer Verkehr und SBB-CEO Andreas Meyer (von links) in Castione. (Bild: Keystone / Davide Agosta)
Adolf Ogi, alt Bundesrat und der Vater der Neat bei seiner Rede vor 500 glücklichen Losgewinnern in Arth Goldau, die als erste durch den Gotthard-Basistunnel fahren dürfen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Adolf Ogi, alt Bundesrat und der Vater der Neat bei seiner Rede vor 500 glücklichen Losgewinnern in Arth Goldau, die als erste durch den Gotthard-Basistunnel fahren dürfen. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Dieser Spass darf sein: Soldaten fotografieren sich am Rednerpult des Bundespräsidenten. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Dieser Spass darf sein: Soldaten fotografieren sich am Rednerpult des Bundespräsidenten. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
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Gotthard: Ein Jahrhundertbauwerk wird eröffnet

Zwei Kilometer tief im Berg drin, umgeben von den grauen Betonwänden des Zuganggsstollens Amsteg, segneten die Geistlichen den wenige Meter entfernten Basistunnel. Im Licht von einigen wenigen Scheinwerfern beteten ein Pater, eine Pfarrerin, ein Imam und ein Rabbiner um den Segen für alle Reisenden und Arbeiter im Tunnel. Auch ein Atheist nahm an der Zeremonie teil.

Diese fand aus Sicherheitsgründen nicht im Tunnel selbst, sondern in einem sogenannten Mustertunnel statt - einer grauen, rund zehn Meter langen Röhre mit Geleisen in der Mitte. Die schlichte Zeremonie kam ohne Musik und Publikum aus. Szenen von der Segnung sollen aber später an der Eröffnungsfeier gezeigt werden.

Hindernisse überwinden

Die Geistlichen baten Gott um den Schutz der Reisenden. «Halte Deine segnende Hand über allen, die in Zukunft in diesem Tunnel arbeiten oder als Reisende unterwegs sind», betete die reformierte Pfarrerin Simona Rauch auf Italienisch. Sie gedachte der neun Todesopfer, die der Bau des Tunnels gefordert hatte.

Die aus Lugano stammende Pfarrerin rief angesichts der Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt dazu auf, Hürden zu überwinden: «Ermutige uns, dass wir nicht vor hohen Bergen ratlos stehen bleiben, sondern über alle Hindernisse hinweg immer neu den Weg zum Miteinander suchen.»

Auch Rabbiner Marcel Yair Ebel aus Zürich und Imam Bekim Alimi aus Wil SG nahmen in ihren kurzen Gebeten Bezug auf den neuen Reiseweg. Ebel bat Gott, «uns friedlich zu führen, gefahrlos gehen zu lassen, damit wir wohlbehalten ans Ziel gelangen».

Imam Bekim Alimi aus Wil SG bat Allah um Sicherheit und Brüderlichkeit. «Erleichtere den Weg derjenigen, die uns diese Reise erleichtert haben, und ermögliche uns, anderen ihre Reise zu erleichtern», betete er laut Redetext.

Vertrauen in die Macht des Guten

Die in der Schweiz wachsende Gruppe von Menschen ohne Religionszugehörigkeit wurde an der Zeremonie durch Pieter Zeilstra vom Bundesamt für Verkehr (BAV) vertreten. Der Gotthard-Basistunnel sei eine Gelegenheit, um Nord und Süd nicht nur geografisch näher zu bringen, sagte der Leiter der Abteilung Sicherheit beim BAV.

Der Tunnel verbinde Regionen, Kulturen, Sprachen, aber auch Religionen und Menschen, die zu keiner Religionsgemeinschaft gehörten. Die vielen Menschen, die am Bau des Tunnels beteiligt waren oder ihn künftig nutzen werden, verbinde «das Vertrauen in die Macht des Guten im Menschen», sagte Zeilstra.

Vor der Zeremonie waren die Geistlichen begleitet von Polizisten in den Zugangsstollen gefahren worden. Mit dabei waren auch einige Medienschaffende. Auf Bitten der Kameramänner segnete Werlen den Tunnel gleich zwei Mal.

Missmut im Vorfeld

Mit der interreligiösen Zeremonie soll gemäss den Organisatoren das Verbindende des Tunnels auch auf religiösem Gebiet dargestellt werden. Ausgearbeitet wurde das Konzept von Martin Werlen, ehemaliger Abt des Klosters Einsiedeln und passionierter Bahnfahrer.

Für Schlagzeilen hatte im Vorfeld gesorgt, dass gemäss dem ursprünglichen Konzept kein protestantischer Geistlicher an der Segnung teilnehmen sollte. Vorgesehen waren ein katholischer Priester, ein Rabbi und ein Imam.

Angesichts der Kritik vereinbarten Bund und Kirchenvertreter, auch einen Christen aus der protestantischen Tradition zu berücksichtigen. Die Wahl fiel auf Simona Rauch, derzeit Pfarrerin im Bergell. Mit der aus Lugano stammenden Pfarrerin konnte sich zudem das Tessin über eine Vertreterin an der Segnungszeremonie freuen.

Nordportal des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld. (Bild: Keystone / Christian Beutler)Nordportal des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld. (Bild: Keystone / Christian Beutler)
Multifunktionsstelle Sedrun: 12 Wochen vor der Eröffnung des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels läuft der Testbetrieb auf Hochtouren. (10. März 2016). (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Multifunktionsstelle Sedrun: 12 Wochen vor der Eröffnung des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels läuft der Testbetrieb auf Hochtouren. (10. März 2016). (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Laut der Bauherrin, der AlpTransit Gotthard AG, verliefen die Testfahrten im längsten Eisenbahntunnel der Welt im Grossen und Ganzen bislang problemlos. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Laut der Bauherrin, der AlpTransit Gotthard AG, verliefen die Testfahrten im längsten Eisenbahntunnel der Welt im Grossen und Ganzen bislang problemlos. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Benedikt Bauer, Rettungssanitäter von Alpinmedic, mit seiner Ausrüstung bei Sedrun. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Benedikt Bauer, Rettungssanitäter von Alpinmedic, mit seiner Ausrüstung bei Sedrun. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Sammelpunkt im Notfall. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Sammelpunkt im Notfall. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Lokführer Heinz Zech besteigt seine Maschine. Bis Ende Mai sind insgesamt 3500 Testfahrten geplant. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Lokführer Heinz Zech besteigt seine Maschine. Bis Ende Mai sind insgesamt 3500 Testfahrten geplant. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Rollstühle und ein Sanitätsschrank stehen für den Notfall bereit. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Rollstühle und ein Sanitätsschrank stehen für den Notfall bereit. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Die heilige Barbara im Gotthard-Basistunnel ist die Schutzpatronin der Tunnelbauer. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Die heilige Barbara im Gotthard-Basistunnel ist die Schutzpatronin der Tunnelbauer. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Fluchtweg für den Notfall. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)Fluchtweg für den Notfall. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)
Bis am 31. Mai 2016 sind rund 5000 Testfahrten geplant. Die Züge fahren mit bis zu 275 Stundenkilometern durch den längsten Tunnel der Welt. (16.10.2015). (Bild: Alptransit Gotthard AG)Bis am 31. Mai 2016 sind rund 5000 Testfahrten geplant. Die Züge fahren mit bis zu 275 Stundenkilometern durch den längsten Tunnel der Welt. (16.10.2015). (Bild: Alptransit Gotthard AG)
Zurzeit wird mit dem Funkmesswagen der SBB der Digitalfunk GSM-R und der Tunnelfunk getestet. (Bild: Alptransit Gotthard AG)Zurzeit wird mit dem Funkmesswagen der SBB der Digitalfunk GSM-R und der Tunnelfunk getestet. (Bild: Alptransit Gotthard AG)
Danach testet Alptransit Gotthard AG das Zusammenspiel von Fahrbahn, Fahrzeugen und Fahrleitung. (Bild: Alptransit Gotthard AG)Danach testet Alptransit Gotthard AG das Zusammenspiel von Fahrbahn, Fahrzeugen und Fahrleitung. (Bild: Alptransit Gotthard AG)
Für Hochgeschwindigkeiten von 275 km/h wird extra ein spezieller Testzug mit der Typenbezeichnung ICE-S aus Deutschland eingemietet. (Bild: Alptransit Gotthard AG)Für Hochgeschwindigkeiten von 275 km/h wird extra ein spezieller Testzug mit der Typenbezeichnung ICE-S aus Deutschland eingemietet. (Bild: Alptransit Gotthard AG)
8. Oktober 2015: Der erste unter Strom fahrende Testzug fuhr beim Nordportal bei Erstfeld durch den neuen Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)8. Oktober 2015: Der erste unter Strom fahrende Testzug fuhr beim Nordportal bei Erstfeld durch den neuen Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
24.08.2015: Der Neat-Basistunnel steht kurz vor der Eröffnung – am 1. Juni 2016 soll es so weit sein. Ehe es Anfang Oktober in die intensivste Testphase geht, wurde den Medien ein letztes Mal die Möglichkeit geboten, das Jahrhundertbauwerk zu besichtigen. Unter anderem wurden die Journalisten durch eine Röhre geführt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)24.08.2015: Der Neat-Basistunnel steht kurz vor der Eröffnung – am 1. Juni 2016 soll es so weit sein. Ehe es Anfang Oktober in die intensivste Testphase geht, wurde den Medien ein letztes Mal die Möglichkeit geboten, das Jahrhundertbauwerk zu besichtigen. Unter anderem wurden die Journalisten durch eine Röhre geführt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Noch gehts im Gotthard-Basistunnel gemütlich zu und her. Arbeiter benutzen das Velo, um in der weitläufigen Multifunktionsstelle Sedrun von A nach B zu gelangen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)Noch gehts im Gotthard-Basistunnel gemütlich zu und her. Arbeiter benutzen das Velo, um in der weitläufigen Multifunktionsstelle Sedrun von A nach B zu gelangen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Ab dem 1. Oktober beginnt im Neat-Tunnel die intensive Testphase mit einem 24-Stunden-Betrieb. Auf dem Bild: ein Besucherfenster. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)Ab dem 1. Oktober beginnt im Neat-Tunnel die intensive Testphase mit einem 24-Stunden-Betrieb. Auf dem Bild: ein Besucherfenster. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Multifunktionsstelle Sedrun. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)Multifunktionsstelle Sedrun. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Ein Zug fährt in den Gotthard-Tunnel hinein. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)Ein Zug fährt in den Gotthard-Tunnel hinein. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
24. August 2015: Nothaltestelle Sedrun mit dem Fluchtstollen. (Bild: PD)24. August 2015: Nothaltestelle Sedrun mit dem Fluchtstollen. (Bild: PD)
Ein Bauzug fährt beim Spurwechsel in der Oströhre in Richtung Norden (24.08.2015). (Bild: PD)Ein Bauzug fährt beim Spurwechsel in der Oströhre in Richtung Norden (24.08.2015). (Bild: PD)
Kleinwasserkraftwerk bei Sedrun (24.08.2015). (Bild: PD)Kleinwasserkraftwerk bei Sedrun (24.08.2015). (Bild: PD)
Im Notfall... (Bild: PD)Im Notfall... (Bild: PD)
... kann diese Brandschutztüre beim Spurwechsel in Sedrun geöffnet werden. (24.08.2015). (Bild: PD)... kann diese Brandschutztüre beim Spurwechsel in Sedrun geöffnet werden. (24.08.2015). (Bild: PD)
Alle 325 Meter gibt es eine Nothaltestelle. Auf dem Bild: Notbeleuchtung bei Amsteg (24.08.2015). (Bild: PD)Alle 325 Meter gibt es eine Nothaltestelle. Auf dem Bild: Notbeleuchtung bei Amsteg (24.08.2015). (Bild: PD)
Eine Hebeeinrichtung bei der Installationsplattform in Sedrun. (24.08.2015). (Bild: PD)Eine Hebeeinrichtung bei der Installationsplattform in Sedrun. (24.08.2015). (Bild: PD)
31.10.2014: Die letzten der 380'000 Einzelblock-Schwellen im Gotthard-Basistunnel sind Goldfarben und bei Biasca in den Beton eingegossen worden. (Bild: Keystone)31.10.2014: Die letzten der 380'000 Einzelblock-Schwellen im Gotthard-Basistunnel sind Goldfarben und bei Biasca in den Beton eingegossen worden. (Bild: Keystone)
Nun ist der längste Eisenbahntunnel der Welt durchgehend auf seiner ganzen Länge von 57 Kilometern mit Diesellokomotiven befahrbar. (31.10.2014). (Bild: Keystone)Nun ist der längste Eisenbahntunnel der Welt durchgehend auf seiner ganzen Länge von 57 Kilometern mit Diesellokomotiven befahrbar. (31.10.2014). (Bild: Keystone)
Renzo Simoni (rechts) Vorsitzender der Geschäftsleitung AlpTransit Gotthard AG, posiert in Biasca mit Pressesprecher Ambros Zgraggen vor dem Roten Pfeil. (31.10.2014). (Bild: Keystone)Renzo Simoni (rechts) Vorsitzender der Geschäftsleitung AlpTransit Gotthard AG, posiert in Biasca mit Pressesprecher Ambros Zgraggen vor dem Roten Pfeil. (31.10.2014). (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Einbau der Schienen in der Oströhre. (Bild: Keystone)29. Oktober 2014: Einbau der Schienen in der Oströhre. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Zwei Tunnelarbeiter sind mit Schweissarbeiten beschäftigt. (Bild: Keystone)29. Oktober 2014: Zwei Tunnelarbeiter sind mit Schweissarbeiten beschäftigt. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Tunnelbau ist auch Handarbeit. (Bild: Keystone)29. Oktober 2014: Tunnelbau ist auch Handarbeit. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Ein Tunnelarbeiter kontrolliert die Füllung. (Bild: Keystone)29. Oktober 2014: Ein Tunnelarbeiter kontrolliert die Füllung. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Mit Beton werden die Schwellen befestigt. (Bild: Keystone)29. Oktober 2014: Mit Beton werden die Schwellen befestigt. (Bild: Keystone)
29. Oktober 2014: Beton wird aufs Trassee geleert. (Bild: Keystone)29. Oktober 2014: Beton wird aufs Trassee geleert. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Arbeiter im Tunnel, 300 Meter unter der Erdoberfläche und 40 Kilometer von der Nordausfahrt entfernt, auf Gebiet von Faido. (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Arbeiter im Tunnel, 300 Meter unter der Erdoberfläche und 40 Kilometer von der Nordausfahrt entfernt, auf Gebiet von Faido. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Blick auf die Gleise, die bereits fest verschraubt sind. (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Blick auf die Gleise, die bereits fest verschraubt sind. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Ein von einem Arbeiter gebautes Kriegsschiff aus Abfallmaterial steht auf einer Kiste mit der handgeschriebenen Aufschrift «Militärischer Sicherheitsbereich, Anfassen untersagt! Schusswaffengebrauch!)» (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Ein von einem Arbeiter gebautes Kriegsschiff aus Abfallmaterial steht auf einer Kiste mit der handgeschriebenen Aufschrift «Militärischer Sicherheitsbereich, Anfassen untersagt! Schusswaffengebrauch!)» (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Südportal der Multifunktionsstelle in Faido. (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Südportal der Multifunktionsstelle in Faido. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Zwei Arbeiter in einem Technikraum, von welchem aus die Ventilatoren des Tunnels mit Normalstrom von 220 Volt versorgt werden. (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Zwei Arbeiter in einem Technikraum, von welchem aus die Ventilatoren des Tunnels mit Normalstrom von 220 Volt versorgt werden. (Bild: Keystone)
Ventilatoren, welche die Tunnels und Stollen mit Frischluft versorgen, aufgenommen bei einer Nothaltestelle im Berg. (Bild: Keystone)Ventilatoren, welche die Tunnels und Stollen mit Frischluft versorgen, aufgenommen bei einer Nothaltestelle im Berg. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Hier brausen die Züge mit bis zu Tempo 230 durch den Tunnel. (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Hier brausen die Züge mit bis zu Tempo 230 durch den Tunnel. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Ein Arbeiter im Technikraum der SBB, von dem aus die Züge mit 16'000 Volt versorgt werden. (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Ein Arbeiter im Technikraum der SBB, von dem aus die Züge mit 16'000 Volt versorgt werden. (Bild: Keystone)
28. Mai 2014: Blick auf die Metallträger mit den elektrischen Leitungen, welche im Tunnel verlegt werden. (Bild: Keystone)28. Mai 2014: Blick auf die Metallträger mit den elektrischen Leitungen, welche im Tunnel verlegt werden. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Noch 900 Tage bis zur offiziellen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, im Bild SBB-CEO Andreas Meyer (links) und Bundesrätin Doris Leuthard. (Bild: Keystone)16.12.2013: Noch 900 Tage bis zur offiziellen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, im Bild SBB-CEO Andreas Meyer (links) und Bundesrätin Doris Leuthard. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Bundesrätin Doris Leuthard im ersten Zug, der mit 160 km/h durch den Tunnel braust. (Bild: Keystone)16.12.2013: Bundesrätin Doris Leuthard im ersten Zug, der mit 160 km/h durch den Tunnel braust. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Bundesrätin Doris Leuthard hält den historischen Moment in der Kabine des testzuges mit ihrem Handy fest. (Bild: Keystone)16.12.2013: Bundesrätin Doris Leuthard hält den historischen Moment in der Kabine des testzuges mit ihrem Handy fest. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Zugführer Ruperto Arcangelo stauert den Zug auf der 13 Kilometer langen Teststrecke. (Bild: Keystone)16.12.2013: Zugführer Ruperto Arcangelo stauert den Zug auf der 13 Kilometer langen Teststrecke. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Der Testzug, 15 Kilometer im Tunnel. (Bild: Keystone)16.12.2013: Der Testzug, 15 Kilometer im Tunnel. (Bild: Keystone)
16.12.2013: Renzo Simoni, Vorsitzender der Alptransit AG, SBB-CEO Andreas Meyer und Bundesrätin Doris Leuthard (von links) bei der Eröffnung des Versuchsbetriebes in Biasca. (Bild: Keystone)16.12.2013: Renzo Simoni, Vorsitzender der Alptransit AG, SBB-CEO Andreas Meyer und Bundesrätin Doris Leuthard (von links) bei der Eröffnung des Versuchsbetriebes in Biasca. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Arbeiten am Einbau der Bahntechnik bei einer der Multifunktionsstellen im 57 Kilometer langen Basistunnel. (Bild: Keystone)31.10.2013: Arbeiten am Einbau der Bahntechnik bei einer der Multifunktionsstellen im 57 Kilometer langen Basistunnel. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Arbeiten zum Einbau der Bahntechnik. (Bild: Keystone)31.10.2013: Arbeiten zum Einbau der Bahntechnik. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Das Südportal des 57 Kilometer langen Basistunnels. (Bild: Keystone)31.10.2013: Das Südportal des 57 Kilometer langen Basistunnels. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Bereits verlegte Schienen und Fahrleitungen. (Bild: Keystone)31.10.2013: Bereits verlegte Schienen und Fahrleitungen. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Das Südportal des Basistunnels. (Bild: Keystone)31.10.2013: Das Südportal des Basistunnels. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Diesellokomotiven fahren dort, wo die Fahrleitung noch fehlt. (Bild: Keystone)31.10.2013: Diesellokomotiven fahren dort, wo die Fahrleitung noch fehlt. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Eine Diesellokomotive. (Bild: Keystone)31.10.2013: Eine Diesellokomotive. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Von riesigen Kabelrollen werden zirka 5000 Tonnen Kupferkabel eingezogen. (Bild: Keystone)31.10.2013: Von riesigen Kabelrollen werden zirka 5000 Tonnen Kupferkabel eingezogen. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Kabelrollen, mit denen Kupferkabel eingezogen wird. (Bild: Keystone)31.10.2013: Kabelrollen, mit denen Kupferkabel eingezogen wird. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Insgesamt 5000 Tonnen Kupferkabel werden verwendet. (Bild: Keystone)31.10.2013: Insgesamt 5000 Tonnen Kupferkabel werden verwendet. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Eine der Multifunktionsstellen des Basistunnels. (Bild: Keystone)31.10.2013: Eine der Multifunktionsstellen des Basistunnels. (Bild: Keystone)
31.10.2013: Arbeiten am Streckenabschnitt, wo es bereits verlegte Schienen und Fahrleitungen hat. (Bild: Keystone)31.10.2013: Arbeiten am Streckenabschnitt, wo es bereits verlegte Schienen und Fahrleitungen hat. (Bild: Keystone)
31.10.13: Eine Diesellkomotive. (Bild: Keystone)31.10.13: Eine Diesellkomotive. (Bild: Keystone)
30.08.2013: Zum ersten Mal ist ein Zug durch den Basistunnel gefahren. (Bild: Keystone)30.08.2013: Zum ersten Mal ist ein Zug durch den Basistunnel gefahren. (Bild: Keystone)
30.08.2013: Eingang des Südportals des Neat-Basistunnels in Bodio. (Bild: Keystone)30.08.2013: Eingang des Südportals des Neat-Basistunnels in Bodio. (Bild: Keystone)
Ein Lokführer sitzt in einem Minibus auf einem Transportzug und bedient den Zug per Fernbedienung (Bild: Keystone)Ein Lokführer sitzt in einem Minibus auf einem Transportzug und bedient den Zug per Fernbedienung (Bild: Keystone)
Bild: KeystoneBild: Keystone
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02.04.2013: Multifunktionsstelle Sedrun: Hier können im Notfall die Züge die Spuren wechseln. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)02.04.2013: Multifunktionsstelle Sedrun: Hier können im Notfall die Züge die Spuren wechseln. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
02.04.2013: Ein Lastwagen lädt Material für den Einbau der Bahntechnik ab. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)02.04.2013: Ein Lastwagen lädt Material für den Einbau der Bahntechnik ab. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Im Bereich der Multifunktionsstelle in Sedrun werden letzte Vorbereitungen für den Einbau der festen Fahrbahn getroffen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)Im Bereich der Multifunktionsstelle in Sedrun werden letzte Vorbereitungen für den Einbau der festen Fahrbahn getroffen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Rund 40 Prozent der Bahntechnik im längsten Eisenbahntunnel der Welt ist bereits installiert. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)Rund 40 Prozent der Bahntechnik im längsten Eisenbahntunnel der Welt ist bereits installiert. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
02.04.2013: Medienbesichtigung im Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone)02.04.2013: Medienbesichtigung im Gotthard-Basistunnel. (Bild: Keystone)
02.04.2013: Kilometerweise wird Kabel im neuen Bahntunnel verlegt. (Bild: Keystone)02.04.2013: Kilometerweise wird Kabel im neuen Bahntunnel verlegt. (Bild: Keystone)
Ein Rettungswagen bei der Dosierstelle Sedrun. (Bild: Keystone)Ein Rettungswagen bei der Dosierstelle Sedrun. (Bild: Keystone)
02.04.2013: Ab Dezember 2013 brausen hier die ersten Züge durch (Testfahrten). (Bild: Keystone)02.04.2013: Ab Dezember 2013 brausen hier die ersten Züge durch (Testfahrten). (Bild: Keystone)
02.04.2013: Ein Teil der 450 Arbeiter, welche die restlichen bahntechnischen Anlagen fertigstellen. (Bild: Keystone)02.04.2013: Ein Teil der 450 Arbeiter, welche die restlichen bahntechnischen Anlagen fertigstellen. (Bild: Keystone)
Ein Zug fährt zum ersten Mal auf der fest eingebauten Fahrbahn im Gotthard-Basistunnel von Erstfeld nach Sedrun. (Bild: Keystone)Ein Zug fährt zum ersten Mal auf der fest eingebauten Fahrbahn im Gotthard-Basistunnel von Erstfeld nach Sedrun. (Bild: Keystone)
02.04.2013: Fahrt durch den Tunnel. (Bild: Keystone)02.04.2013: Fahrt durch den Tunnel. (Bild: Keystone)
Bild: KeystoneBild: Keystone
Vertreterinnen und Vertreter der Transtec Gotthard und des Urner Regierungsrats besuchen den Neat-Basistunnel am 25. September 2012. (Bild: PD)Vertreterinnen und Vertreter der Transtec Gotthard und des Urner Regierungsrats besuchen den Neat-Basistunnel am 25. September 2012. (Bild: PD)
Bild: Urs Hanhart/Neue UZBild: Urs Hanhart/Neue UZ
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Bild: Urs Hanhart/Neue UZBild: Urs Hanhart/Neue UZ
Bild: Urs Hanhart/Neue UZBild: Urs Hanhart/Neue UZ
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Bild: Urs Hanhart/Neue UZBild: Urs Hanhart/Neue UZ
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Der Tunnel ist zu einem grossen Teil fertig betoniert. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Der Tunnel ist zu einem grossen Teil fertig betoniert. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die Schienen sind verlegt. Jetzt kann die Fahrbahn betoniert werden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Die Schienen sind verlegt. Jetzt kann die Fahrbahn betoniert werden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Arbeiter bereiten die Fahrbahn für das Betonieren vor. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Arbeiter bereiten die Fahrbahn für das Betonieren vor. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Im Tunnel ist ein 400 Meter langer Betonzug im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)Beim Betonieren der Fahrbahn müssen die Arbeiter schweisstreibende Handarbeit verrichten. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
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Der Bau des Gotthard-Basistunnels im Zeitraffer

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Die Segnung des Gotthard-Tunnels am Eröffnungstag im Zugangsstollen in Amsteg. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Die Segnung des Gotthard-Tunnels am Eröffnungstag im Zugangsstollen in Amsteg. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Pieter Zeilstra, Pfarrer Martin Werlen, der Rabbiner Marcel Yair Alimi, Pfarreri Somina Rauch und der Imam Bekim Alimi (von links) bei der Segnung des neuen Gotthard-Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Pieter Zeilstra, Pfarrer Martin Werlen, der Rabbiner Marcel Yair Alimi, Pfarreri Somina Rauch und der Imam Bekim Alimi (von links) bei der Segnung des neuen Gotthard-Tunnels. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

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