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ERSTFELD: Gotthard-Raststätte eröffnet neue Anlage

Die Gotthard-Raststätte hat 2017 einen Umsatz von 22,39 Millionen Franken verzeichnet, was einen Rückgang von insgesamt 0,9 Millionen bedeutet. Dies ist aber auf die Bauarbeiten in Fahrtrichtung Süden zurückzuführen, die nun abgeschlossen werden.
Wilhelm Tell hat in der neuen Raststätte in Fahrtrichtung Süd einen Ehrenplatz. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 11. Mai 2018))

Wilhelm Tell hat in der neuen Raststätte in Fahrtrichtung Süd einen Ehrenplatz. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 11. Mai 2018))

Florian Arnold

florian.arnold@urnerzeitung.ch

Das neue Gebäude der Gotthard-Raststätte ist bereits offen. Nach 2 Jahren Planung und kurzen 8 Monaten Bauzeit konnten die ersten Gäste bereits am 3. Mai bedient werden. Noch fertiggestellt werden die Umgebungsarbeiten, damit die gesamte Anlage am 31. Mai den Medien vorgestellt werden kann.

«Innovation und Investitionen in die Erneuerung unserer Anlagen sind die Voraussetzung für den zukünftigen Erfolg unseres Unternehmens», schreibt Verwaltungsratspräsidentin Barbara Merz in ihrem Jahresbericht, der nun erschienen ist. Das Geschäftsjahr 2017 reihe sich nahtlos in die Vorjahre ein, so Merz. «Obwohl die Bautätigkeit zu Ertragsausfällen führte, weist unsere Gesellschaft erneut ein positives Ergebnis aus.» In Zahlen heisst das: Der Gesamtumsatz beträgt 22,39 Millionen Franken. Der Umsatzeinbruch von 940'000 Franken sei auf den Neubau in Fahrtrichtung Süd zurückzuführen. Das Jahresergebnis beträgt 1,05 Millionen Franken (Vorjahr: 1,43 Millionen).

Shop und Treibstoff bessern Ergebnis auf

In Fahrtrichtung Nord konnte der Umsatz von 12,34 Millionen auf 12,6 Millionen gesteigert werden. «Dieses Ergebnis ist vor allem auf höhere Treibstoffpreise und starke Umsätze im Shop zurückzuführen.» Vor allem der Absatz der regionalen Produkte nahm zu, was auf eine bessere Positionierung zurückzuführen sei. In der Gastronomie waren die Einnahmen insgesamt leicht rückläufig. «Das anhaltend schöne Wetter von Februar bis Juni hat sich negativ auf die Umsätze ausgewirkt.» In der zweiten Jahreshälfte hätten sich diese stabilisiert.

Das Seerestaurant in Seedorf, das ebenfalls zur Gotthard-Rast­stätte A2 Uri AG gehört, hat erstmals die Millionengrenze geknackt. Es wurde ein Umsatz von 1,13 Millionen erzielt. In den vergangenen fünf Jahren habe somit der Umsatz um über 50 Prozent gesteigert werden können, heisst es im Jahresbericht.

Auf die Generalversammlung vom vergangenen Jahr konnte die Raststätte ihr neues Erscheinungsbild präsentieren. Mit dem wieder belebten Namen Gotthard-Raststätte setze man auf Kontinuität und den hohen Bekanntheitsgrad.

Dies soll auch der Neubau in Fahrtrichtung Süd unterstützen. Die Raumhülle ist mit Lamellen und Glas gestaltet. «Damit gelingt es, die beeindruckende Landschaft des Urner Talbodens mit der angrenzenden Reuss und der umliegenden Bergwelt für unsere Kunden erlebbar zu machen.»

Die Café-Bar mit integrierter Verkaufstheke verfügt über 50 Plätze an Steh- und Bistrotischen. Im Gastraum haben 170 Personen Platz, weitere 48 Plätze befinden sich in der Loggia. An die Reuss angrenzend befindet sich zudem eine Terrasse mit 144 Plätzen.

Im grosszügigen Eingangsbereich darf einer nicht fehlen: Nationsheld Wilhelm Tell. Ihm ist eine grosse Holz-Statue gewidmet. An Hörstationen werden Teile der Tellsgeschichte erzählt, selbstverständlich in verschiedenen Sprachen. «Von Anfang an war es uns ein Anliegen, den Urner Tourismusorganisationen und Leistungsträgern eine Plattform zu bieten», heisst es im Bericht. So gibt es zum Beispiel eine spezielle Kugelbahn, welche dazu einlädt, auf spielerische Weise das Urnerland zu entdecken.

E-Tankstelle nimmt Vorreiterrolle ein

Nicht zuletzt wird mit der neuen Anlage dem Zeitalter der Elektromobilität Rechnung getragen. Ab Juni können an zehn Stationen pro Richtung sämtliche Elektro-Vehikel getankt werden, an sechs davon sogar mit ultraschneller Geschwindigkeit. Mehrere Automobilhersteller, darunter BMW, Daimler, Ford, VW, Audi und Porsche, haben sich zum Joint Venture «Ionity» zusammengeschlossen. Neben diesem konnte die Raststätte eine Zusammenarbeit mit «Move» eingehen, dem grössten öffentlichen Ladenetz der Schweiz, dem über 300 Stationen angehören.

«Die Offenheit des Systems und die europaweite Verbreitung werden helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen deutlich zu erhöhen», heisst es im Jahresbericht. Die Generalversammlung findet am 12. Juni statt.

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