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ERSTFELD: Kontrolle gegen Menschenschmuggel

Am Donnerstag, zwischen 5.00 Uhr und 20.00 Uhr, führte die Kantonspolizei Uri zusammen mit der Grenzwache und der Eidgenössischen Zollverwaltung eine kombinierte Schwerverkehrskontrolle durch. Dabei ging es auch um Menschenschmuggel.
Polizisten beim Kontrollieren eines Lastwagens. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Polizisten beim Kontrollieren eines Lastwagens. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Gemäss polizeilichen Erkenntnissen gelangen Personen mit Hilfe von Schleusern via die Südgrenze in die Schweiz und nutzen diese als Ziel- oder als Transitland für Schleusungen in Richtung Nordeuropa. Hauptzweck der Aktion war die Überprüfung des Schwerverkehrs in Fahrtrichtung Nord bezüglich der Einhaltung der Vorschriften des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) und des Strafgesetzbuches (StGB), um Schleuser schnell aus dem Verkehr zu ziehen und die rechtswidrig in die Schweiz eingereisten Personen in polizeiliche Obhut zu bringen.

Weiter diente die Aktion der Gewinnung zusätzlicher Erkenntnisse bezüglich Menschenschmuggel. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Kontrolle des Laderaums und der Fahrzeugkabine gelegt. Kontrolliert wurden überdies weitere schwerverkehrsbezogene Themen wie die Fahrberechtigungen sowie die Fahrfähigkeit der Lenkerinnen und Lenker, die Ladung als solches und deren Sicherung.

Gut 850 Fahrzeuge kontrolliert

Die Schwerverkehrskontrolle verlief ohne besondere Zwischenfälle. Insgesamt wurden 865 Schwerfahrzeuge kontrolliert. Mit dem eingesetzten mobilen Scanner der Eidgenössischen Zollverwaltung konnten 261 Schwerfahrzeuge durchleuchtet werden. Anhaltungen im Zusammenhang mit Menschenschmuggel gab es keine. Drei kontrollierte Personen waren im Fahndungssystem RIPOL ausgeschrieben. Nach Bezahlung des ausstehenden Bussenbetrags wurden zwei Personen aus der Kontrolle entlassen. Einem Chauffeur wurde die Weiterfahrt verweigert, da er keinen gültigen Führerausweis besass.

pd/shä

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