ERSTFELD: Martin Kopp lebt die Nächstenliebe

Seit rund dreissig Jahren bietet Martin Kopp Jugendlichen Asyl im Pfarrhaus an.

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Martin Kopp (rechts) im Gespräch mit dem Zivildienst-leistenden Adam Pohlodek (Mitte) und Mitarbeiter Chrigi Rüegg. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Martin Kopp (rechts) im Gespräch mit dem Zivildienst-leistenden Adam Pohlodek (Mitte) und Mitarbeiter Chrigi Rüegg. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Wer das Haus von Bischofsvikar Martin Kopp in Erstfeld betritt, bemerkt schnell, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Pfarrhaus handelt. An der Eingangstür hängen zwei Plakate voller Hausregeln und auf einem dritten steht: «Treten Sie einfach ins Treppenhaus ein und rufen Sie laut. Es könnte sein, dass wir die Klingel nicht hören.»

Der 62-jährige Martin Kopp lebt hier mit Jugendlichen, die sich zu Hause eine Auszeit nehmen. Zudem ist im Haus ein Jugendlokal eingerichtet. Die Jungen nennen es einfach «Klubhüüs». «Jugendliche aus dem ganzen Kanton treffen sich hier zum ?Chillen?», erzählt Kopp. Seit fast dreissig Jahren lebt Kopp mit Jugendlichen zusammen. Ein Zivildienstleistender und ein Angestellter helfen ihm bei der Betreuung der Jugendlichen.

Zu seinem Engagement sagt Kopp: «Ich habe einfach das Gefühl, dass ich dies machen muss. Ich gebe den Leuten eine Chance, sich neu zu orientieren.»

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.