ERSTFELD: Rätsel um das «Grab» ist gelöst

Ein Urner hatte vor einer Woche im Wald ob Ripshausen in Erstfeld eine Art Grabstätte entdeckt und der Urner Kantonspolizei gemeldet. Nun ist das Rätsel um den ominösen Fund gelöst, wie Gusti Planzer, Stabschef der Kantonspolizei Uri, auf Anfrage sagt.

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Das «Grab» erweist sich als Gedenkstätte für kleine Tiere. (Bild: Carmen Epp (Erstfeld, 26. 5. 2017))

Das «Grab» erweist sich als Gedenkstätte für kleine Tiere. (Bild: Carmen Epp (Erstfeld, 26. 5. 2017))

Man habe mit dem Mann, der auf dem laminierten Foto unter dem weissen Kreuz abgebildet ist, Kontakt aufgenommen. Gemäss dessen Aussagen hat er «mehrere kleine Tiere» bei der Gedenkstätte begraben. Ob es sich dabei um die Frettchen handelt, die der Mann auf dem Bild bei der Gedenkstätte auf seinen Armen hält, wollte Planzer aus Rücksicht auf den Betroffenen nicht sagen. Grabungsarbeiten habe die Kantonspolizei nicht durchgeführt. Es lägen derzeit «keine Anhaltspunkte» vor, dass hier ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegen könnte. (eca)