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ERSTFELD: Scharfes Geschütz gegen Schiessanlage

Jetzt nimmt Anwalt Walter A. Stöckli die Pläne der Urner Schützen ins Visier. Für ihn ist eine zentrale Schiessanlage beim Neat-Portal total inakzeptabel.
Bruno Arnold
Unterschiedlich grosse Munition für verschiedene Waffen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Unterschiedlich grosse Munition für verschiedene Waffen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Kantonalschützenverband Uri (KSVU) will beim Neat-Nordportal in Erstfeld eine neue zentrale 300-Meter-Schiessanlage mit rund 16 Scheiben realisieren. Eventuell sollen noch eine 50-Meter-Anlage für Kleinkalibergewehre und ein 25-Meter-Stand für Pistolenschützen hinzukommen. In Schützenkreisen stösst die Idee auf grundsätzlich positives Echo.

Zum Widerstand aufgefordert

Gar keine Freude hat hingegen der Erstfelder Rechtsanwalt Walter A. Stöckli. «Ich habe weiss Gott nicht Jahrzehnte dafür gekämpft, dass der hiesige 300-Meter-Stand aus dem Dorf verschwindet, nur dass im 21. Jahrhundert gewisse, völlig uneinsichtige Schützen hoffen, mitten im Reussboden eine neue massive und daher intolerable Lärmquelle installieren zu können», schreibt er in einem Brief an den Gemeinderat. «Eine solche zusätzliche Anlage, neben der Neat, neben der konventionellen SBB-Linie, neben der Kantonsstrasse, neben der A 2 und neben dem Schwerverkehrszentrum ist unter keiner Prämisse akzeptabel», schreibt Stöckli. Er fordert die Gemeinde auf, sich gegen das Vorhaben kategorisch zur Wehr zu setzen.

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