ERSTFELD: Schwerverkehrszentrum Ripshausen eröffnet

Bundesrat Moritz Leuenberger hat am Mittwoch gemeinsam mit den Urner Regierungsräten Markus Züst und Josef Dittli das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eröffnet.

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Das Schwerverkehrszentrum aus der Luft. (Bild pd)

Das Schwerverkehrszentrum aus der Luft. (Bild pd)

Das Schwerverkehrszentrum Ripshausen ist mit seinen 70'000 Quadratmetern Fläche das erste derartige Zentrum in dieser Grösse – rund 50 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Ziele sind laut einer Mitteilung eine erhöhte Sicherheit auf der Nord-Süd-Route sowie die Reduktion der Auswirkungen des Schwerverkehrs auf den übrigen Verkehr und auf die Umwelt. Verhindert werden sollen aber auch Staus.

Warteraum für 495 LKWs
Im SVZ werden stichprobenartig Schwerverkehrsfahrzeuge kontrolliert. Dabei werden Fahrer, Fahrzeug und Ladung überprüft. Daneben hat die Anlage, die rund 77 Mio. Franken kostete, aber auch die Funktion eines vorgelagerten Warteraums für das Tropfenzählsystem am Nordportal des Gotthard-Strassentunnels. Zudem gibt es einen Warteraumfläche für bis zu 495 Lastwagen.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) errichtet im Rahmen seines Projekts «Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen» landesweit Kontrollzentren. Eigentümer des SVZ Uri ist der Bund, da das Zentrum eine Nationalstrassenanlage darstellt. Zum Betrieb hat der Bund mit dem Kanton Uri eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen.

ap/scd

HINWEIS
Die Reden von 

  • Sicherheitsdirektor Josef Dittli und 
  • Baudirektor Markus Züst  

im Wortlaut.

Am kommenden Samstag, 12. September 2009, steht das SVZ von 9 bis 17 Uhr der Bevölkerung zur freien Besichtigung offen. Die Auto AG Uri präsentiert gleichentags ihr neues Betriebsgebäude an der Umfahrungsstrasse in Schattdorf. Von dort pendelt ein alter amerikanischer Schulbus halbstündlich zum Schwerverkehrszentrum. Mehr Infos »