ERSTFELD: SVP legt Finger auf Projekt

Die SVP hat noch einige offene Fragen zur kommunalen Abstimmung über das geplante Projekt Pfaffenmatt. Der Vorstand wurde in der bisherigen Konstellation wiedergewählt.

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In der Pfaffenmatt soll eine neue Sport- und Freizeitanlage entstehen. (Bild: Corinne Glanzmann (Erstfeld, 17. Januar 2017))

In der Pfaffenmatt soll eine neue Sport- und Freizeitanlage entstehen. (Bild: Corinne Glanzmann (Erstfeld, 17. Januar 2017))

Die Wahl von Christian Schuler in den Landrat sowie von Flavian Levy und Walter Marty in den Gemeinderat waren die Höhepunkte der SVP-Ortspartei Erstfeld vom vergangenen Jahr. Ausserdem wurden einige Chargenträger in diversen Kommissionen neu- oder wiedergewählt, wie Präsident Robi Indergand an der Generalversammlung vergangene Woche erläuterte.

Bei der Jahresrechnung musste Kassier Walter Gisler von einem Verlust berichten, was aber in Anbetracht der Landratswahlen nichts Aussergewöhnliches ist. Der Vorstand wurde in der bisherigen Konstellation bestätigt: Präsident: Robi Indergand, Vizepräsident: Christian Schuler, Kassier: Walter Gisler, Sekretariat: Angelika Estermann und Mitglied: David Baumann. Als Revisor wurde Erich Zgraggen wiedergewählt.

Landkauf fehlt in der Botschaft

Unter «Verschiedenes» wurde die Abstimmungsvorlage auf Gemeindeebene vom 12. Februar über das geplante Projekt Fussballplatz Pfaffenmatt diskutiert. Es wird mit Gesamtkosten von 5 Millionen Franken gerechnet. Die Finanzierung durch die Gemeinde beträgt gemäss Botschaft 4 Millionen Franken.

Grundsätzlich hielt die Ortspartei einmal mehr fest, dass der Handlungsbedarf bezüglich Fussballplatz Pfaffenmatt unbestritten ist. Die Finanzierung sei jedoch irreführend. Denn die Gemeinde gebe insgesamt 5,4 Millionen Franken aus: 4 Millionen für den Platzneubau und 1,4 Millionen für den Landkauf, der bereits beschlossen ist. Trotz zusätzlicher Einsparungen in der Höhe von 500 000 Franken bleibe der Gemeindebeitrag bei 4 Millionen bestehen. «Aus der Botschaft ist nicht ersichtlich, ob bei dem definitiven Projektvorschlag der Restbetrag finanzierbar ist und ob entsprechende Zusagen vorhanden sind», hält die Partei in einer Medienmitteilung fest. Diese Forderung sei bereits an der SVP-Ortsparteiversammlung im November gestellt worden. Auch wurde jetzt die Frage gestellt, ob das Projekt schon zur Abstimmung kommen könne, zumal die Revision des Zonenplans nach Ansicht der SVP noch nicht rechtsgültig sei. Man fragte sich nach der Genehmigung durch den Regierungsrat.

SVP verlangt Antworten am 26. Januar

«Diese offenen Fragen werden wir an der Informationsveranstaltung am 26. Januar im Stegmattsaal nochmals stellen und erwarten entsprechende Antworten», so die Partei. Kantonalpräsident Pascal Blöchlinger überbrachte die besten Wünsche. Er bedankte sich für das aktive Mitwirken der Ortspartei Erstfeld innerhalb der Gemeinde und für die kantonalen Belange. (red)