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ERSTFELD: Trotz Grabungen: Renovation ist auf Kurs

Die Stimmberechtigten genehmigten an der Versammlung die Jahresrechnung 2016. Zudem wurden Informationen über den aktuellen Stand der Sanierung der Kirche abgegeben. Auch über verschiedene Tätigkeiten wurde orientiert.
Von links: Ruth Indergand, neue stellvertretende Sakristanin, Thomas Furger, Kirchenratspräsident, und Vreni Arnold, abtretende stellvertretende Sakristanin. (Bild: PD (Erstfeld, 14. Juni 2017))

Von links: Ruth Indergand, neue stellvertretende Sakristanin, Thomas Furger, Kirchenratspräsident, und Vreni Arnold, abtretende stellvertretende Sakristanin. (Bild: PD (Erstfeld, 14. Juni 2017))

Die Jahresrechnung 2016 der Kirchgemeinde Erstfeld schliesst bei Einnahmen von 1,272 Millionen Franken und Ausgaben von 1,259 Millionen Franken mit einem Gewinn von 13009 Franken ab. In den Renovationsfonds der Pfarrkirche konnten 140000 Franken einbezahlt werden. Zusätzlich wurden 20000 Franken in den Renovationsfonds des Pfarreizentrums St. Josef eingelegt. Die Rechnung wurde ohne Einwände genehmigt.

Projektleiter Willy Gnos teilte mit, dass das Gespräch mit den Anwohnern im November 2016 stattgefunden habe. Es war eine Information über bevorstehende Installationen und geplante Parkplätze auf dem alten nördlichen Friedhofareal. Der Installationsplatz wurde so erstellt, dass später darauf Parkplätze erstellt werden können. Trotz unerwarteter Grabarbeiten ist die Renovation terminlich und finanziell auf Kurs. Die archäologischen Grabungen sind Aufgabe des Kantons und wurden durch diesen dank eines Regierungsratsbeschlusses vollumfänglich finanziert. Durch die Umorganisation der Bauarbeiten während der Grabungen entstanden Mehrkosten, welche im Rahmen geblieben sind und durch die Kirchgemeinde getragen werden. Der vom Kanton organisierte Tag der offenen Grabungen fand grossen Anklang. Zirka 150 Personen nahmen an den Führungen teil. Architekt Josef Trachsel informierte über den Bauablauf. Am 9. Januar wurde plangemäss mit der Renovation gestartet. Die Kirche wurde eingerüstet. Beim Kirchendach wurden ein neues Unterdach montiert und die Spenglerarbeiten durchgeführt.

Holzkonstruktion an Turmspitze war faul

Der Turm wurde von einem Fachexperten begutachtet. Aufgrund seines Berichtes hat die Baukommission entschieden, den Turm zu erneuern. Der Entscheid erwies sich als richtig, da die Holzkonstruktion an der Spitze des Turmes sehr faul war. Die Kosten für die Turmrenovation sind beim Kanton angemeldet. Die ersten neuen Bleche sind angebracht worden, bis Ende August sollte der Turm ausgerüstet werden können. Terminlich ist man trotz Ausgrabungen auf gutem Kurs. Bereits wurde das Innengerüst erstellt, und die Decke kann abgewaschen werden. Die Kirche sollte bis Weihnachten bezugsbereit sein. Einzig die Kirchenorgel wird bis zu diesem Zeitpunkt nicht spielbar sein. Es sind bereits Arbeiten für über 3 MillionenFranken vergeben worden. Josef Trachsel dankte allen für die gute Zusammenarbeit.

Kirchenratspräsident Thomas Furger gab bekannt, dass am Sonntag, 9. Juli, und am Sonntag, 20. August, jeweils um 10.30 Uhr auf der Blackenalp Berggottesdienste stattfinden. Die Buben und Mädchen der Pfadi Krönten weilen vom 3. bis 14. Juli 2017 im Sommerlager in Aesch BL. Pfarrer Marek Szymanski wird Pfarrer Viktor Hürlimann vom 8. bis 28. Juli infolge Ferienabwesenheit vertreten.

Jagdmattstall: Dach wurde saniert

Bauchef Michael Indergand informierte, dass das Dach des Jagdmattstalles saniert werden musste, da es vermehrt Wassereinbrüche gegeben hat. Die Sanierung wurde Anfang dieses Jahres durchgeführt. Die Rollstuhlrampe zur Jagdmattkapelle wurde noch Ende vergangenen Jahres erstellt.

Vreni Arnold hat ihre Stelle als stellvertretende Sakristanin auf Ende Juni 2017 gekündigt. Kirchenratspräsident Thomas Furger dankte ihr herzlich für die Jahre im Dienste der Kirche. Für ihre grosse Arbeit überreichte ihr Furger eine kleine Blume mit einem grösseren Blumengutschein. Beatrice Püntener überreichte im Namen der Arbeitskollegen Vreni Arnold ein Geschenk. Als Ersatz stellt sich Ruth Indergand zur Verfügung. Sie wird die Stelle als stellvertretende Sakristanin auf den 1. Juli antreten. Sie arbeitete bereits als 2. Stellvertreterin in einem kleinen Pensum. Diese Stelle wird auch noch besetzt werden.

Kirchenratspräsident Thomas Furger dankte für die geleistete Mehrarbeit. Trotz Kirchenrenovation funktioniert alles sehr gut. Beim Apéro, offeriert von der abtretenden Sakristanin Vreni Arnold, bestand Gelegenheit, noch ein wenig zusammen zu verweilen. (red)

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