ERSTFELD: Türkischer Chauffeur muss eine Woche rasten

Der Chauffeur eines Sattelschleppers darf erst weiterfahren, wenn er mindestens 45 Stunden Ruhezeit nachgeholt hat. Der Lenker eines Fahrzeugs mit türkischen Kontrollschildern ist beim massiven Schummeln mit den Arbeitszeiten erwischt worden.

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Durchfahrt eines Sattelschleppers beim Schwerverkehrszentrum SVZ Ripshausen in Erstfeld. (Bild: Florian Arnold / Neue LZ)

Durchfahrt eines Sattelschleppers beim Schwerverkehrszentrum SVZ Ripshausen in Erstfeld. (Bild: Florian Arnold / Neue LZ)

Der Chauffeur und sein Sattelschlepper waren am Montag, 18. Januar zu einer Kontrolle im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld angehalten worden. Die Kontrolleure stellten fest, dass der Fahrer massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung verstossen hatte. Insgesamt zählten sie während der 28-tägigen Kontrollperiode 25 Übertretungen. Dabei wurden die Arbeitszeiten von maximal zehn Stunden pro Tag zum Teil massiv überschritten. Der Lenker hatte die vorgeschriebenen täglichen Ruhezeiten jeweils um mehrere Stunden nicht eingehalten, und dies an den vergangenen 13 Arbeitstagen am Stück. An mindestens fünf Arbeitstagen hatte der Fahrer seine Fahrerkarte nicht in den Fahrtenschreiber gesteckt.

Jetzt sitzt der fehlbare Fahrzeuglenker vorübergehend fest. Vor seiner Weiterfahrt muss er eine wöchentliche Ruhezeit von mindestens 45 Stunden einhalten. Zudem wird er angezeigt und muss mit einer Busse von mehreren tausend Franken rechnen.

pd/cv