ERSTFELD: Überfall: keine weiteren Anhaltspunkte

Die Urner Polizei tappt nach dem Raubüberfall in Erstfeld weiterhin im Dunkeln. Der überfallene Mann befindet sich noch immer im Spital.

Bruno Arnold
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Zwei Unbekannte haben am vergangenen Dienstagabend zwei Personen in einem Einfamilienhaus in Erstfeld überfallen, gefesselt und ausgeraubt (wir berichteten).

Opfer konnten befragt werden

«Der beim Raub verletzte Mann befindet sich nach wie vor in Spitalpflege», hielt Gusti Planzer, Mediensprecher der Urner Kantonspolizei, auf Anfrage fest. Wie er weiter erklärte, sind trotz des Zeugenaufrufs der Polizei «bisher keine Hinweise eingegangen, die uns nicht bereits bekannt waren». Die Kantonspolizei Uri hat die schweizerischen Polizeikorps und das Grenzwachtkorps umgehend über den Raubüberfall orientiert. Aufgrund der Angaben der Opfer konnte sie auch spezifiziertes Diebesgut im polizeilichen Fahndungssystem ausschreiben.

«Nicht den Helden spielen!»

«Wir hatten im Kanton Uri schon seit mehreren Jahren keinen solchen Vorfall mehr», hält Planzer fest. Und wie soll sich eine Privatperson bei einem derart brutalen Vorgehen verhalten, wie dies in Erstfeld der Fall war? «Spielen Sie ja nicht den Helden!», lautet der wichtigste Ratschlag von Gusti Planzer. «Man sollte keinesfalls selber versuchen, den Einbrecher aufzuhalten oder gar zu stellen. Unter Umständen gefährdet man damit das eigene Leben.»