Erstfelder CVP-Landrat stellt Fragen zur Auslagerung der Wäscherei des Kantonsspitals

Daniel Furrer (CVP, Erstfeld) will unter anderem wissen, was mit den bestehenden Mitarbeitern der Wäscherei geschieht.

Christian Tschümperlin
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Beim Kantonsspital Uri soll ab 2024 die Wäscherei ausgelagert werden. (Bild: Urs Hanhart, 4. Januar 2017)

Beim Kantonsspital Uri soll ab 2024 die Wäscherei ausgelagert werden. (Bild: Urs Hanhart, 4. Januar 2017)

Dass der langjährige Betrieb der hauseigenen Wäscherei des Kantonsspitals Uri per Ende 2023 eingestellt werden soll, sorgte bereits im November 2018 im Landrat für Diskussionen. Eine Weiterführung sei infolge des Um- und Neubaus am aktuellen Standort nicht mehr möglich, teilte der Spitalrat damals mit.

Im Oktober 2019 wurde publik, dass sich die Stiftung für Behindertenbetriebe (SBU) definitiv darum bewirbt, die Wäscherei zu übernehmen. Nun gelangt Landrat Daniel Furrer (CVP, Erstfeld) mit einer Interpellation an den Regierungsrat, in der er diesen um Auskunft über folgende Fragen bittet:

  • Welcher Betrag war im Neubaukredit KSU für die Wäscherei vorgesehen und welche weiteren Investitionen wären bei einem Weiterbetrieb in den nächsten Jahren angefallen?
  • Wie ist der derzeitige Stand und das weitere Vorgehen bezüglich der Ausschreibung? Wer entscheidet über die Auftragsvergabe?
  • Gibt es andere innerkantonale Optionen als die in der Öffentlichkeit bekannte Variante mit der SBU?
  • Was geschieht mit den acht Mitarbeitenden der bestehenden Wäscherei?
  • Was tut der Regierungsrat, damit die mit diesem Auftrag verbundenen Arbeitsplätze und die Wertschöpfung in Uri verbleiben können?
  • Wie beurteilt der Regierungsrat die volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung des Projekts der SBU? Ist er bereit, das Projekt der SBU aktiv zu begleiten und zu unterstützen?