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Erstfelder Fischzucht feiert weiteren Meilenstein

Der Marktantritt mit Zander-Filets aus der Basis 57 beim Gotthard-Nordportal auf das Weihnachtsgeschäft 2020 ist auf Kurs.
Georg Epp
Sie freuen sich über den Spatenstich; von links: Christian Raab, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr, Rolf Infanger, Korporation Uri, Geschäftsführer Thomas Gisler, Erstfelder Gemeindepräsidentin Pia Tresch und Verwaltungsratspräsident Peter Zgraggen. (Bild: Georg Epp, Erstfeld, 10. Oktober 2019)

Sie freuen sich über den Spatenstich; von links: Christian Raab, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr, Rolf Infanger, Korporation Uri, Geschäftsführer Thomas Gisler, Erstfelder Gemeindepräsidentin Pia Tresch und Verwaltungsratspräsident Peter Zgraggen. (Bild: Georg Epp, Erstfeld, 10. Oktober 2019)

Am Donnerstag, 10. Oktober, hat die Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG zusammen mit rund 30 geladenen Gästen den symbolischen Spatenstich zum Bau der grössten Fischzucht der Schweiz gefeiert. Teilgenommen an diesem feierlichen Akt haben jene Aktionärinnen und Aktionäre, die vor über zehn Jahren die Vision zur nachhaltigen Wassernutzung entwickelt und die Basis 57 gegründet haben. Ausserdem dabei waren Unterstützer, die seit der ersten Stunde an das Projekt geglaubt und hart dafür gearbeitet haben – vom ersten Geschäftsführer über Vertreter der Neuen Regionalpolitik des Kantons Uri bis hin zum Technologiefonds des Bundes.

«Alle Köpfe, Hände und Geldsäcke waren nötig, damit die Urner Fischzucht die heutige Bauphase einläuten kann», sagte Peter Zgraggen, Präsident des Verwaltungsrates der Basis 57. Er nannte fünf Meilensteine, die bis zum Spatenstich nötig waren: als Erstes das Baugelände, das man im Baurecht von der Korporation Uri erworben hatte, zweitens ein baureifes Gesamtprojekt, drittens die Baubewilligung der Gemeinde Erstfeld, viertens die finanzielle Unterstützung durch die Aktionäre und schliesslich die bereits gut funktionierende Satzfischzuchtanlage.

Bauprojekt ist finanziert

Die Baubewilligung für die Zander-Mast mit einer Produktionskapazität von 1200 Jahrestonnen Speisefisch bei Vollausbau liegt seit Dezember 2018 vor. «Die Baufreigabe für die erste Bauetappe erwarten wir im Verlaufe der nächsten Wochen», sagte Thomas Gisler, Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter der Basis 57. Nach einer rund einjährigen Bauzeit plant die Urner Fischzucht, mit Zanderfilets aus der neuen Mast ins Weihnachtsgeschäft 2020 einsteigen zu können. Die Finanzierung der ersten Bauetappe und des laufenden Betriebs von 9,857 Millionen Franken ist weitestgehend abgeschlossen. «Die aktuell laufende Kapitalerhöhung von 0,939 Millionen Franken wurde erneut überzeichnet und steht nun vor ihrem Abschluss», führte Peter Zgraggen aus.

Das Aktionariat wird danach aus rund 600 Aktionären bestehen. Mit Kleinstmengen an hauseigenen Zandern ist man seit Anfang Oktober auf dem Markt. «Der Gotthard-Zander schmecke ausgezeichnet», lauten die Rückmeldungen der Konsumentinnen und Konsumenten, meinte Peter Zgraggen am Schluss des symbolischen Spatenstichs.

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