Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Erstfelder Sopranistin singt in Berlin

Für die in Erstfeld aufgewachsene Flurina Stucki ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Die Sopranistin gehört seit der angelaufenen Spielzeit 2018/19 zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin.
Georg Epp
Flurina Stucki ist als Sopranistin erfolgreich. (Bild: PD)

Flurina Stucki ist als Sopranistin erfolgreich. (Bild: PD)

«Sängerin zu sein bedeutet für mich, das zu tun, was ich am besten kann und am liebsten mache», ist in der Biografie von Flurina Stucki zu lesen. Nicht alle oder nur wenige schaffen aber den Durchbruch zur grossen Bühne der Deutschen Oper in Berlin.

Die heute 30-Jährige besuchte die Primarschulen in Erstfeld und anschliessend das Kollegium Karl Borromäus in Altdorf. Die Liebe zum Gesang und dazu, Geschichten zu erzählen und damit Menschen zum Lachen oder zum Weinen zu bewegen, erbte Flurina Stucki von Mutter Maria. Das Talent erkannte auch ihre langjährige Förderin, die Sängerin und Lehrerin Liliane Hafner aus Erstfeld. Mit ihrem Wissen und mit hervorragendem Unterricht leistete sie einen grossen und entscheidenden Beitrag auf Stuckis steilen Weg nach oben, zum Sprung ins Profileben der Künstlerin.

Einen ersten Auftritt gab es bereits 2006 in der Operette «Im weissen Rössl» mit Hanes Zwyssig. Seit vielen Jahren war die junge Künstlerin auch an den legendären Ostermusiktagen in Andermatt zu bewundern. Als Mitglied im Orchester Erstfeld trat sie 2017 beim Stück «Die goldenen 20er-Jahre» letztmals als Sopran-Solistin auf.

Erste grosse Rolle mit Musik von Mozart

Nach ihrer Zeit im Kollegi studierte Stucki an der Musikhochschule der Stadt Basel. Hier schloss sie ihren Bachelor in Gesang ab, gefolgt von einem Abschluss des Masterstudiums in Musikpädagogik 2016. Gemeinsam mit ihrer Duopartnerin Alena Sojer war sie 2016 auch Finalistin des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst in Stuttgart. Ihre erste grosse Rolle auf der Bühne bekam Flurina Stucki 2015 in «Mad Couples» mit Musik von Krenek und Mozart im Gare du Nord in Basel.

In letzter Zeit bekam Stucki auch vermehrt Gelegenheit, mit verschiedenen Dirigenten und Musikern in der Schweiz zusammenzuarbeiten, darunter etwa Raphael Immoos, Douglas Bostock, Jürg Henneberger oder Daniel Haefliger. Mit dem Symphonieorchester Basel unter der Leitung von Lorenzo Viotti trat sie mit den «Vier Letzten Liedern» von Richard Strauss im Stadtcasino Basel auf. Am Institut für Musiktheater und Musikhochschule Karlsruhe, wo sie zurzeit Operngesang studiert, war sie als Rosalinde in «Die Fledermaus» zu erleben. Erst kürzlich, am Sinfoniekonzert vom 8. Juni, in Karlsruhe sang sie unter der Leitung von Roland Zollmann als Solistin Lohengrin die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner und erntete grossen Applaus.

Ihren bisherigen sängerischen Werdegang krönt Flurina Stucki nun als Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Darüber freut sie sich zurecht riesig.

Das Programm der Urnerin ist bereits vollgestopft mit Auftritten. Im Spielplan 2018/19 der Künstlerin sind rund 50 Auftritte geplant mit den Themen «Das Märchen von der Zauberflöte», «Das schlaue Füchslein», «Delirio», «Der Barbier von Sevilla», «Der Zwerg», «Die Sache Makropulos», «Die Zauberflöte», «Don Giovanni», «10 Jahre Kinderchor», «Nabucco» und «Turandot».

Ihre Anhängerschaft hofft natürlich, dass die Sopranistin bald auch wieder im Urnerland zu bewundern ist. In ihrer Agenda bleibt dafür vorderhand allerdings wenig Spielraum.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.