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ERSTFELD/ZÜRICH: Zürich darf Urner Goldschatz vorläufig behalten

Ein 1962 im Kanton Uri entdeckter keltischer Goldschatz darf vorläufig weiter im Landesmuseum Zürich ausgestellt werden. Die Urner Regierung hat nach 50 Jahren die Leihgabe bis 2021 verlängert. Ab Sommer 2016 soll der Schatz in einer neuen Ausstellung zu sehen sein.
Der Goldschatz von Erstfeld wird weiterhin im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich zu sehen sein. (Bild: Schweizerischen Nationalmuseum)

Der Goldschatz von Erstfeld wird weiterhin im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich zu sehen sein. (Bild: Schweizerischen Nationalmuseum)

Der keltische Goldschatz zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden der Schweiz. 1962 wurden vier goldene Hals- und drei Armringe aus frühkeltischer Zeit am Fuss einer Felswand bei Erstfeld UR gefunden. Wahrscheinlich war es ein keltischer Adliger aus dem Mittelland gewesen, der um 300 v. Chr. eine Serie von verzierten Ringen hatte anfertigen lassen.

Im Jahr 1965 hatte der Kanton Uri die sieben Ringe der Schweizerischen Eidgenossenschaft übergeben. Sie sollten damit im Landesmuseum in Zürich der Wissenschaft und der Öffentlichkeit als Studien- und Ausstellungsobjekte zur Verfügung stehen. Gemäss Vereinbarung kann der Kanton Uri frühestens Ende 2015 die Ringe zurückverlangen.

Derzeit bestehe in Uri keine Ausstellungsplattform, die dem keltischen Goldschatz eine so grosse Ausstrahlungskraft wie das Schweizerische Nationalmuseum zu verleihen vermöge, teilte die Urner Staatskanzlei am Dienstag mit. Ende 2021 soll die Regierung über eine allfällige Rücknahme erneut beurteilen. (sda)

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