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Leserbrief

Altdorfer Kirchplatz: Es gibt vermutlich andere Lösungen

«Zur Schaffung von Parkplätzen auf dem Kirchplatz Altdorf».
Max Büeler, Attinghauserstrasse 47, Altdorf

Vor einigen Wochen war der Urner Presse zu entnehmen, dass auf dem sanierten Altdorfer Kirchplatz nur gerade zwei gebührenpflichtige 30-Minuten-Parkplätze vor dem Pfarrhaus zur Verfügung gestellt werden. Der Grund: Die Baukommission konnte infolge der restriktiven Ortsschutzbestimmungen die geplanten Parkplätze vor der St.-Anna-Kapelle nicht bewilligen.

Eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen ist wegen des nahen Friedhofs eine Notwendigkeit, insbesondere deshalb, weil es unumgänglich ist, dass für die Friedhofpflege auch schwere Lasten möglichst nahe an den Friedhof herangeführt werden müssen. Man denke hier in erster Linie an ältere Personen. Dass der Dorfbildschutz in der Gemeinde Altdorf leider teilweise groteske Züge annimmt, ist der Begründung der Baukommission zu entnehmen, die der Installation von vier (!) Parkplatzfeldern vor der St.-Anna-Kapelle «eine schwere Beeinträchtigung der umliegenden Schutzobjekte und des geschützten Dorfkerns» zuerkennt. Die Baukommission ist an diese, meiner Ansicht nach übertriebenen, Schutzbestimmungen gebunden, die wir uns teilweise durch unser «Durchwinken» von neuen Gesetzen und Gesetzesänderungen an der Urne allerdings selber eingebrockt haben.

Ich meine, der Zug in dieser Angelegenheit ist noch nicht abgefahren. Es sollte doch alternative Möglichkeiten geben, auf dem grossen Kirchplatz die vier vorgesehenen Parkplätze zu gestalten, zum Beispiel vor der Liegenschaft Flora oder entlang der südöstlichen Mauer. Gemeinde und Kirchgemeinde arbeiten bekanntlich im Bestattungswesen seit Jahrzehnten gut zusammen. Das heisst: Die katholische Kirchgemeinde betreut im Auftrag der politischen Gemeinde Altdorf das Bestattungswesen. Es scheint mir also naheliegend, dass man auch in der strittigen Parkplatzfrage gemeinsam nach Lösungen sucht, die einerseits «das Dorfbild von Altdorf nicht ruinieren» und anderseits den motorisierten Zugang zum Friedhof altersgerechter- und benutzerfreundlicher gestalten.

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