«Es reicht nicht, einen Seifenspender zu montieren»

In einer Stellungnahme fordert die UNIA Zentralschweiz die Unternehmen zu mehr Weitsicht in der aktuellen Situation auf.

Marielle Heeb
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«Gerade während der Corona-Krise zeigt sich, welche Unternehmer Verantwortung übernehmen», so Gewerkschaftssekretär der UNIA Zentralschweiz Alex Granato. In einer Stellungnahme erinnert die UNIA die Unternehmen an ihre Verantwortung, welche sie gegenüber der Angestellten aber auch gegenüber der Gesellschaft tragen.

Das Umsetzen der angeordneten Schutzmassnahmen, bedürfe Weitsicht und Konsequenz. Konsequenz wiederum bedürfe des Wissens der effektiven Arbeitsausführungen, mit den richtigen Weisungen für sicheres Arbeiten.

Die UNIA appelliert an die Weitsicht der Firmen: Weitsicht, bedeute ein Verstehen von umgesetzten oder eben nicht umgesetzten Massnahmen für unsere Gesellschaft. «Es reicht nicht, in Zeiten der Corona-Krise, einen Seifenspender und ein ToiToi auf der Baustelle zu montieren», so Granato. Grundsätzlich müsse dies auch in normalen Zeiten vorhanden sein - eine Frage der Wertschätzung und Achtung der Würde aller Arbeiter.

Feststellungen der Gewerkschafter bei zahlreichen Baustellen- und Arbeitsplatz-Besuchen, würden in die SUVA- und Arbeitssicherheits-Gremien fliessen. Dabei betont die UNIA an das grosse Wissen über Gesellschaft und Wirtschaft der Gewerkschafter: Sie würden sich einsetzen und in Institutionen Verantwortung übernehmen. Dieser konsequente und zielgerichtete Einsatz sei es, welcher für das sichere Handeln zum Schutz aller Menschen und dem Erhalt der Arbeitsplätze verantwortlich sei.