ESTHER SCHAUDT: Kopie ist «Ürnerischer» als Original

Esther Schaudt hofft, dass die Urner FDP-Nationalrätin Gabi Huber in den Bundesrat gewählt wird. Nur, damit sie sie noch lange parodieren kann.

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Esther Schaudt – ohne Perücke und Deux-Pièces. (Bidl Boris Bürgisser/Neue LZ)

Esther Schaudt – ohne Perücke und Deux-Pièces. (Bidl Boris Bürgisser/Neue LZ)

Sie trägt ein biederes graues Deux-pièces, blickdichte Strümpfe, eine Perücke und spricht «Ürner Tytsch». Bei «Giacobbo/Müller» wird auch Nationalrätin Gabi Huber satirisch aufs Korn genommen. Gespielt wird die FDP-Politikerin von Esther Schaudt. «Als Einsiedlerin fällt es mir nicht so schwer, Urner Dialekt zu sprechen», sagt sie.

Esther Schaudts Parodie hat jedoch einen Schönheitsfehler: Ihr Urner Dialekt ist weit ausgeprägter als derjenige von Gabi Huber. «Das merken aber höchstens die Urner», sagt sie. Bei «Giacobbo/Müller» spielt sie noch andere Figuren wie beispielsweise die Tochter des Mergim Muzzafer.

Die Kabarettistin möchte Huber noch lange imitieren. Deshalb hat sie einen Wunsch: «Ich hoffe, Gabi Huber wird Bundesrätin.» Esther Schaudt beschränkt sich aber nicht nur aufs Imitieren – und ist auch mit dem Soloprogramm «imfall» unterwegs.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.