EW ALTDORF: Zertifizierung wäre den Urnern zu teuer

«URstrom» nennt sich ein neues EWA-Produkt. Damit soll einheimischer und ökologischer Strom verkauft werden. Wer aber kontrolliert, woher der Strom stammt?

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Die EWA-Werbekampagne verspricht Strom aus Uri. Doch die Urner Konsumenten sind nur in beschränktem Umfang bereit, mehr für Ökostrom zu zahlen. (bild zVg)

Die EWA-Werbekampagne verspricht Strom aus Uri. Doch die Urner Konsumenten sind nur in beschränktem Umfang bereit, mehr für Ökostrom zu zahlen. (bild zVg)

Seit kurzem haben die Stromkunden des Elektrizitätswerks Altdorf (EWA) die Wahl zwischen drei verschiedenen Produkten: So können sie für einen Aufpreis von 0,3 Rappen pro Kilowattstunde ihren Strom aus einheimischer Wasserkraft («URstrom») beziehen, oder sie können für einen Aufpreis von 4 Rappen 100-Prozent-Naturstrom («URstrom Plus») ordern.

Wer den Strom zum bisherigen Tarif möchte, bestellt wie bis anhin den gewöhnlichen «EWA strom». In seiner Werbung verspricht das EWA, dass beim Produkt URstrom die Energie zu 100 Prozent aus eigenen «naturemade-basic»-zertifizierten Wasserkraftwerken stammt. Beim Produkt URstrom Plus soll der Strom voll und ganz aus «naturemade-star»-zertifizierten Wasserkraft-, Windkraft- und Fotovoltaikanlagen kommen.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.