EWA: Spatenstich zum ersten Biomasse-Kraftwerk

Ab Frühling 2009 wird im Kanton Uri aus Küchen- und Gartenabfällen Strom produziert. Die Bauherrin, das Elektrizitätswerk Altdorf (EWA), hat am Montag mit dem symbolischen Spatenstich die Arbeiten gestartet.

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Projektleiter Werner Jauch erläutert beim Spatenstich, wie ein Biomasse-Kraftwerk funktioniert. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Projektleiter Werner Jauch erläutert beim Spatenstich, wie ein Biomasse-Kraftwerk funktioniert. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die neue, rund fünf Millionen Franken teure Anlage wird neben der Abwasserreinigungsanlage in Altdorf gebaut. Sie kann pro Jahr bis zu 5000 Tonnen Küchen und Gartenabfälle verarbeiten.

Die Grünabfälle werden gegärt; dabei entsteht Kompost und Gas. Mit dem Gas kann Strom für bis zu 200 Haushaltungen produziert werden. Bei der Stromproduktion entsteht auch Wärme; mit dieser wird die Heizung des Hallenbads unterstützt.

Betrieben wird die Anlage von der noch zu gründenden Green Power Uri AG, an der das EWA die Mehrheit halten wird. Uri hat sich zum Ziel gesetzt, den Kanton vollständig mit einheimischem Strom zu versorgen.

sda